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Bürgerinitiative pocht auf Abriss des Zaunes am Natursee Copitz

Bürgerinitiative pocht auf Abriss des Zaunes am Natursee Copitz

Die Bürgerinitiative (BI) "Naherholung Copitz" hat den Kompromissvorschlag von Stadt und Stadtwerken Pirna (SWP) im Streit um den neuen Zaun am Natursee abgelehnt.

"Nach ausgiebiger Beratung und Abwägung von Für und Wider sind wir zu der Einsicht gelangt, dass die Lösung, den kleinen Rundweg durch zeitweises Öffnen der Tore zum Campingplatz weiter zu garantieren, nicht akzeptabel ist", schreibt BI-Sprecher Armin Müller in einen Brief an OB Klaus-Peter Hanke (parteilos). Durch den Zaunbau sei das Naherholungsgebiet zerstört und unattraktiv geworden. "Auch ein großer Rundweg durch die Gärten und an der Pillnitzer Straße entlang verbessert nicht die Situation. Die Gesamtansicht ist verschandelt!", so Müller. Die BI wiederholt daher ihre Forderung, dass der Zaun entfernt wird.

Um die Attraktivität des Waldcampingplatzes zu erhöhen und um mehr Camper nach Pirna zu locken, haben die Stadtwerke zwei neue Zäune am Natursee ziehen lassen. Dadurch haben die Camper nun zwar einen direkten Zugang zum eigenen Strandabschnitt am See. Allerdings wurde der bislang bestehende Rundweg dadurch gekappt, was zu massiver Empörung bei den Einheimischen führte. Vor einer Woche machten OB Hanke und SWP-Chef Herbert Marquard das Angebot, während der Campingsaison die Tore zu öffnen und so Spaziergänge und Joggingtouren auf dem Rundweg wieder zu ermöglichen. Außerdem soll ein größerer Rundweg, der um den Campingplatz führt, angelegt werden. Dieser steht das ganze Jahr über offen.

Die BI ruft in ihrer Ablehnung die Entstehungsgeschichte des Areals in Erinnerung. "Das Naherholungsgebiet wurde durch Pirnaer Betriebe und Bürger für die Pirnaer Bürger geschaffen. Es wurde durch die Betriebe finanziert und viele Bürger haben unzählige Aufbaustunden geleistet. Auch deshalb ist für die Pirnaer, die das Gebiet zwölf Monate im Jahr nutzen, diese Kompromisslösung nicht akzeptabel!", so Müller. Gegen den Zaunbau hat die Initiative nach eigenen Angaben bereits über 2000 Unterschriften gesammelt.

Stadt und SWP halten an ihrem Angebot fest. Ab Ende März stehen die Tore zu den Öffnungszeiten des Naherholungszentrums von 8 bis 21 Uhr offen. Außerdem wird der größere Rundweg angelegt. Zu einem Vor-Ort-Termin möchte sich Hanke noch diese Woche mit der BI am Natursee treffen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.03.2015

Silvio Kuhnert

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