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Brückenschlag in Radeberg - Deutsche Bahn investiert 3,5 Millionen Euro in neue Stahlbetonbrücke

Brückenschlag in Radeberg - Deutsche Bahn investiert 3,5 Millionen Euro in neue Stahlbetonbrücke

Die Anwohner der Radeberger Ernst-Braune-Siedlung werden drei Kreuze machen, wenn in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wieder die Bahn rollt. Den Eisenbahnlärm sind sie gewöhnt, den bis in die Nacht anhaltenden Baulärm nicht.

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Momentan fehlt der neuen Stahlbetonbrücke noch der Anschluss in Richtung Dresden. Dieser Brückenteil soll am Sonnabend eingebaut werden.

Quelle: B. Lichtenberger

Aber darauf können die am Bahnbrückenbau beteiligten Bauleute der Strabag Rail GmbH kaum Rücksicht nehmen, denn Eile ist geboten. Schon ab dem frühen Morgen des 17. August sollen auf der Strecke nach Görlitz wieder Züge rollen. Dabei fehlt jetzt noch ein ganzes Stück Brücke. Es soll mit Hilfe von hydraulischen Pressen ab Sonnabend eingeschoben werden, teilt Bahnsprecherin Änne Kliem mit. Parallel dazu werden auf einer Länge von 500 Metern neue Gleise verlegt sowie Leit- und Sicherungstechnik installiert.

Die marode, über hundert Jahre alte Stahlbrücke, die jetzt durch die neue Stahlbetonbrücke ersetzt wird, wurde schon am 5. August abgebrochen. Vier Bagger sind derzeit im Einsatz, um den Bauschutt zu beseitigen. Auch das macht Lärm. Bis zum Morgen des 17. August um 3 Uhr, verspricht die Bahn, denn dann sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Um diesen Plan zu halten, müsse vor Ort rund um die Uhr gearbeitet werden.

Notwendig wurde der Brückenneubau, damit die Strecke perspektivisch mit maximal mit Tempo 160 befahren werden kann und auch auf lange Sicht den modernen Anforderungen des Bahnverkehrs gerecht wird. Dazu gehört eine mögliche Elektrifizierung der Strecke. Rund 3,5 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn deshalb in den Neubau.

Wegen des Brückenbaus ist nicht nur die Eisenbahnstrecke gesperrt. Die sie an dieser Stelle unterquerende Dresdner Straße ist schon seit März für Autofahrer dicht und jetzt auch für Fußgänger gesperrt. Erst Ende Oktober soll die "Dresdner" wieder für den Straßenverkehr frei gegeben werden, weil sie nach dem Brückeneinbau an dieser Stelle erst grundhaft saniert werden muss. Lärmschutzwände sollen dann auch die Anwohner vor dem Bahnlärm schützen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.08.2013

bl

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