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Bronzeskulptur ziert den Brunnen auf dem Untermarkt

Pirnas neuer Hingucker Bronzeskulptur ziert den Brunnen auf dem Untermarkt

Die Stadt Pirna ist eine Attraktion reicher. Auf dem Marktbrunnen steht eine Bronzeskulptur. Sie stellt ein Schiff dar, mit einem bunten Ensemble von Figuren an Bord.

 Mitarbeiter der Firma ESM Edelstahl aus Pirna montieren die neue Brunnenskulptur.
 

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna.  Den Brunnen auf dem Untermarkt in Pirna ziert wieder eine Skulptur. Am Donnerstag kam das „Pirnaer Marktschiff“ eingeschwebt. „Wasser marsch!“, gab OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) den Befehl, nachdem die Bronzearbeit des Künstlers Jan Witte-Kropius montiert war. Zunächst füllte sich der Trog auf der Nordostseite des Marktplatzes mit dem erfrischenden Nass. Ab dem heutigen Freitag sprudelt auch das Wasserspiel, welches wie eine Woge das Bronzeschiff trägt.

Einst stand ein Denkmal von König Albert auf dem Brunnen. Nun hat ein bunt gemischtes Figurenensemble auf dem „Pirnaer Marktschiff“ Platz genommen. Ob ein Trompeter, ein Erzbischof, der Ablasshändler Johannes Tetzel oder der Bürgermeister Volckamer – der Künstler Jan Witte-Kropius ließ sich durch ein altes Buch inspirieren. Seine Plastik basiert auf dem Buch „Pirnaer Sagen und Geschichten“, zusammengestellt und im Eigenverlag herausgegeben von Justizrat Dr. Richard Flachs im Jahr 1918. Darin enthalten ist ein Liedtext, und zwar „Das Marktschiff“. Es stammt aus der Feder von Benjamin Flachs um 1870 und zeichnet in Form eines Bänkelgesangs ein Stimmungsbild einer Schiffstour auf der Elbe von Pirna nach Dresden. Die Skulptur besteht aus Figuren aus dem Liedtext sowie der Pirnaer Sagen und Geschichten. Ein Bronzebuch am Brunnenrand erzählt von den abgebildeten Figuren.

Die Idee, den Brunnen wieder mit einer Figur zu zieren, kam vor gut zwei Jahren auf. Der Schauspieler Tom Pauls, die Galeristin Christiane Stoebe und OB Hanke riefen einen Kunstwettbewerb aus. Insgesamt sendeten 54 Bildhauer Entwürfe ein, drei kamen im vorigen Jahr in die engere Auswahlrunde. Die Pirnaer konnten im Rathaus über ihren Favoriten abstimmen. Das Rennen machte das Marktschiff, dessen Fertigung und Aufstellung allein mit Sponsorengeldern finanziert wurde. Für die Fertigung der Plastik waren 30000 Euro vorgesehen.

„Heute ist ein toller Tag für Pirna. Unsere Stadt ist um eine Attraktion reicher. Ich bin mir sicher, dass zahlreiche neue Identitätsbeziehungen zu Pirna entstehen werden und freue mich bereits jetzt über interessante Brunnen-Gespräche“, meinte das Stadtoberhaupt über den neuen „Hingucker“ auf dem Marktplatz im Bereich vor dem Tom-Pauls-Theater und dem Marieneck.

Von Silvio Kuhnert

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