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Bronze für Regent-Rotweine aus Sachsen

Bronze für Regent-Rotweine aus Sachsen

Zwei sächsische Weinbaubetriebe haben beim diesjährigen Regent-Preis überzeugt. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) teilte mit, dass die Sächsische Winzergenossenschaft Meissen und das Weinhaus Schuh aus Sörnewitz für ihren Regent-Qualitätswein des Jahrgangs 2012 jeweils mit Bronze geehrt wurden.

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Regent steht in Sachsen auf gut zehn Hektar im Ertrag. Bei Weinfreunden gilt die vergleichsweise junge Rebsorte längst nicht mehr als Geheimtipp.

Quelle: Lars Müller

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Schuhs mit ihrem 2011er Regent überzeugen können und sogar Gold erhalten. Der Regent vom Klausenberg ist in dem Familienweingut bio-zertifiziert.

Das Julius Kühn-Institut für Kulturpflanzen und die DLG Test-Servicegesellschaft haben in diesem Jahr 98 Weine der Rebsorte Regent aus ganz Deutschland in einer Blindverkostung unter die Qualitätslupe genommen. Die Weinfachleute vergaben insgesamt elf Auszeichnungen in Gold, 17 in Silber und 40 in Bronze. Die Bewertungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft gelten als unabhängig und damit besonders glaubwürdig.

Regent-Weine tragen nach DLG-Angaben auch zu einem nachhaltigen und umweltschonenden Bewirtschaften der Weinberge bei. Denn diese Sorte ist pilzwiderstandsfähig und benötigt nur 20 bis 40 Prozent des Pflanzeschutzes im Vergleich zu herkömmlichen Sorten. Das senkt bei den Weinbaubetrieben zugleich die Kosten für den Arbeits- aufwand im Berg und für die Spritzmittel. Blicke man auf die letzten sechs Prämierungsjahre zurück, lasse sich eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung dieser noch relativ jungen Rebsorte erkennen, hieß es von der DLG. "Die Winzer entdecken verstärkt das Potenzial, das in der Rebsorte steckt. Sie sammeln wichtige Erfahrungen im Ausbau der Weine, die dazu beitragen, dass sich eine eigenständige Stilistik und Typizität entwickelt", erklärte Klaus Rufli, Geschäftsführer der DLG Test-Servicegesellschaft.

Der Regent wurde 1967 aus Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin gekreuzt, erhielt erst 1995 die deutsche und ein Jahr später die europäische Sortenzulassung. Die Züchtung geht auf Gerhardt Alleweldt (1927-2005) zurück und wurde am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof entwickelt. In Deutschland wird Regent auf etwa 2200 Hektar kultiviert, in Sachsen stehen derzeit zehn Hektar im Ertrag. Bei Weinfreunden gilt die vergleichsweise junge Rebsorte längst nicht mehr als Geheimtipp, sondern als etablierter Rotwein mit Potenzial für längere Reifezeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.11.2014

Lars Müller

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