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Breite Straße in Pirna - Autos werden vom Fußweg verbannt

Breite Straße in Pirna - Autos werden vom Fußweg verbannt

Fußgängerüberwege, Straßengärten und Verbannung der Autos vom Fußweg - die BID-Initiative ist dabei, die Breite Straße in Pirna kundenfreundlicher und verkehrssicherer zu gestalten.

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Manuela Michel und Tino Schreiber von der BID-Initiative machen sich für Verbesserungen auf der Breiten Straße stark.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Die Arbeiten haben begonnen. An der Ecke zur Nicolaistraße verrücken Bauarbeiter den Bordstein in Richtung Fahrbahn. Bereits am Donnerstag soll dasselbe auf der gegenüberliegenden Straßenseite für die erste sogenannte Querungshilfe geschehen. "Der Übergang ist der Anfang zur Neugestaltung der Breiten Straße als Einkaufsstraße", sagt Tino Schreiber. Seit 2006 engagiert sich der Bäckermeister in der BID-Initiative, in der heute 14 Händler und Hauseigentümer vereint sind. Die Abkürzung BID steht dabei für die englische Bezeichnung "Business Improvement District" und beschreibt eine Gemeinschaft, die selbst Aktionen zur Stadtentwicklung in ihrem Gebiet startet.

Die Breite Straße verbindet die Bundesstraße 172 mit der Altstadt. Und wie ihr Name bereits verrät, ist sie wirklich breit. Im Mittel misst sie bis zu 26 Meter, wenn beide Fußwege und die Fahrbahn addiert werden. Einen sicheren Wechsel der Straßenseiten garantiert nur die Ampel an der Volkshauskreuzung. "Dort muss man aber lange warten", weiß Schreiber aus Erfahrung, schließlich hat er an der Ecke seine Konditorei mit Café. Bereits Ende des Monats sollen zwei zusätzliche Fußgängerüberwege die Überquerung der Breiten Straße erleichtern. Neben der Querungshilfe an der Kreuzung zur Nicolai- und Siegfried-Rädel-Straße entsteht eine weitere etwa in Höhe der Hauseingänge Breite Straße 9 und 12. Anders als an der Kreuzung wird hier die Fahrbahn nicht durch das Versetzen des Bordsteins, sondern durch eine Markierung verengt.

Im Zuge der Neugestaltung entstehen neben den Fußwegen Parkstreifen. Bislang stellen Autofahrer ihre Pkws auf den Gehwegen ab. Solch ein geparktes Auto hätte zu Beginn dieser Woche fast zu einer Katastrophe geführt. Beim Ausparken habe ein rückwärts fahrendes Auto einen Kinderwagen gerammt. "Zum Glück wurde niemand verletzt", berichtet Bauamtsleiter Uwe Schädlich.

Um den früheren Stellplatzbereich auf den Fußwegen zu verschönern, bekommt die Breite Straße vier Stadtgärten. Die beiden größten entstehen im mittleren Bereich des Straßenzuges, zwei kleinere beim Fußgängerüberweg an der Kreuzung zur Nicolaistraße und Siegfried-Rädel-Straße. Für die Rabatten werden 32 Kubikmeter Erde benötigt. "Möhren oder Rüben werden nicht angebaut", versichert Schädlich. Die BID-Initiative will die Gärten mit immergrünen Pflanzen sowie der Saison entsprechenden Blumen bepflanzen. Im Zuge der Neugestaltung der Breiten Straße wird auch die Verkehrsführung auf der Siegfried-Rädel-Straße geändert. Sie wird zur Einbahnstraße und bekommt einen Parkstreifen zwischen Breiter Straße und Robert-Koch-Straße.

Mit der jetzigen Umgestaltung hat die Stadt die umfangreichen Neugestaltungspläne endgültig zu den Akten gelegt. Ursprünglich war ein grüner Mittelstreifen geplant, an dem links und rechts geparkt wird. "Von der großen Umgestaltung haben wir uns aus Kostengründen verabschiedet", so Baubürgermeister Christian Flörke (parteilos). Nun soll die Einfallsstraße zur Altstadt schrittweise attraktiver werden. Den größten Batzen Geld zu den aktuellen Vorhaben steuert die Händler-Initiative. Die Stadt übernimmt 6000 der insgesamt 28 000 Euro Baukosten.

Auch wenn der Straßenzug zur Adventszeit schöner wird, ist der Weihnachtsschmuck in Gefahr. Um die Pyramide auf dem Dohnaischen Platz weiterhin aufbauen zu können, bittet die BID-Initiative um Spenden: Kontonummer: 3 100 114 662, BLZ: 850 503 00, Ostsächsische Sparkasse.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2012

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