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Bonnewitz ist von Lastern befreit

Bonnewitz ist von Lastern befreit

Die Zeiten, dass sich Autos und Lkws mit Tempo 30 über die enge und holprige Radeberger Straße durch Bonnewitz quälen mussten, sind endgültig vorbei. Seit Freitagnachmittag können Fahrzeuge mit 100 Stundenkilometer am Pirnaer Ortsteil vorbeisausen.

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Feierliche Freigabe der Ortsumgehung Bonnewitz: Lasuv-Präsident Rainer Förster, CDU-Landtagsabgeordneter Jens Michel, Landrat Michael Geisler, Pirnas OB Klaus-Peter Hanke und Bernd Sablotny, Abteilungsleiter Verkehr im Sächsischen Verkehrs- und Wirtschaftsministerium (v.l.).

Quelle: Silvio Kuhnert

Ein neuer Abschnitt der Staatsstraße S177 ist für den Verkehr freigegeben. Die Nordumfahrung Pirna ist damit komplett.

Als ein "Geschenk für die Verkehrsteilnehmer vor dem Weihnachtsfest" bezeichnete Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) die Fertigstellung der neuen Straße. Am 20. Juli 2012 war der Startschuss für den Bau der 4,9 Kilometer langen Trasse von der Anschlussstelle Äußere Pillnitzer Straße bis nördlich von Bonnewitz gefallen.

Das Vorhaben wurde in der geplanten Bauzeit bis Ende 2014 fertig und das Budget von rund 38 Millionen Euro nicht überschritten. Es sei nicht immer selbstverständlich, dass ein derartiges Bauprojekt ohne Zeitverzögerung und ohne Kostenerhöhungen realisiert werde, meinte Förster. Er sprach von einer "Punktlandung". Sieben Brücken wurden errichtet, darunter eine Großbrücke mit 206 Metern Spannweite über den Bonnewitzer Grund.

Die Ortsumgehung Bonnewitz ist ein Teilabschnitt der Ostumfahrung Dresden. Sie wird die A17 bei der Canalettostadt mit der A4 bei Pulsnitz verbinden. Rund 200 Millionen Euro sind für die 33 Kilometer der neuen S177 veranschlagt. "Es ist eines der wichtigsten Straßenbauprojekte in Sachsen", sagte Bernd Sablotny, Abteilungsleiter Verkehr im Sächsischen Verkehrs- und Wirtschaftsministerium. Er kam in Vertretung für Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), der kurzfristig verhindert war und deshalb nicht selbst zur feierlichen Eröffnung des neuen Straßenabschnittes kommen konnte.

Mit der Freigabe der Ortsumgehung Bonnewitz ist knapp die Hälfte der gesamten Strecke der Ostumfahrung Dresden fertig gestellt. Im nächsten Jahr könnte sich eventuell der Baustart des nächsten Abschnittes, der Ortsumgehung Wünschendorf-Eschdorf, anschließen, vorausgesetzt das Baurecht besteht bald. "Den Planfeststellungsbeschluss erwarten wir 2015", so Sablotny.

Der Abteilungsleiter aus dem Dulig-Ministerium listete in seiner Rede auch ein paar wichtige Straßenbauprojekte des Freistaates auf. Eines fand allerdings keine Erwähnung - die Südumfahrung Pirna. Das mahnte Landrat Michael Geisler (CDU) auch gleich an: "In ihrer Aufzählung hat die B172a gefehlt. Nach der Nordumfahrung muss auch die Südumfahrung folgen."

Auch Pirnas OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) betonte die Notwendigkeit der Südumgehung. "Die neue Straße wird mehr Verkehr nach Pirna und in Richtung Sächsische Schweiz bringen." Dadurch werde das Nadelöhr auf der jetzigen Bundesstraße durch die Innenstadt noch dünner. Um dem Wunsch nach der Südumfahrung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein großes Foto von der Übergabe der 15 000 Unterschriften pro Südumgehung mit dabei. "Für das Bild ist an der Wand des Ministers sicher noch ein Platz frei", meinte Hanke.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.12.2014

Silvio Kuhnert

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