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Bobsport: Friedrich gewinnt Europacup-Rennen in La Plagne

Bobsport: Friedrich gewinnt Europacup-Rennen in La Plagne

Der Riesaer Bob-Pilot Thomas Florschütz fiebert seinem ersten Weltcup-Start in diesem Winter entgegen. Nachdem der Europameister im kleinen Schlitten wegen Trainingsrückstand die drei ersten Stationen in Übersee sausen ließ, gibt er am Wochenende in Winterberg seinen Saison-Einstand.

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Thomas Florschütz

Dresden . Auch sein Stammanschieber Kevin Kuske ist nach einer langwierigen Verletzung erstmals wieder mit von der Partie. Mit seinen anderen Anschiebern hat Florschütz den Europacup genutzt, um sich in Form zu bringen. Dabei konnte der 34-Jährige sechs der sieben Rennen gewinnen. Heimtrainer Gerd Leopold ist trotzdem nicht ganz zufrieden: "Der allgemeine Fitnesszustand reicht noch nicht, da haben wir Reserven. Das zeigt sich besonders am Start. Aber bis zur WM in St. Moritz sind ja noch sieben Wochen Zeit", so der Coach, der aber auch positive Zeichen erkennt: "In der Bahn hat Flori einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er fährt sehr stabil." Das bewiesen vorgestern die ersten Trainingsfuhren, bei denen der Olympia-Zweite zweimal Schnellster war. "Die Jungs sollen cool bleiben", sagt Leopold, der aber einräumt: "In Winterberg ist für die deutschen Piloten eine vordere Platzierung Pflicht."

Neben Florschütz werden Manuel Machata (Potsdam) und Maximilian Arndt (Oberhof) die deutschen Farben vertreten. Der Pirnaer "Überflieger" Francesco Friedrich (SC Oberbärenburg), der in Übersee mit drei dritten Plätzen im Zweier überzeugte, muss hingegen zurück in den Europacup, wo er gestern bereits das Zweierrennen in La Plagne gewann. "Die Entscheidung ist nachvollziehbar. Francesco hat nun einmal die Selektion gegen die anderen verloren und ist nur durch die Absage von Flori ins Aufgebot gerückt. Aber er hat bereits die Zusage von Bundestrainer Christoph Langen, dass er ab dem Weltcup in Altenberg wieder dabei ist, dass er die EM fährt und auch bei der WM für einen Start im Zweier gesetzt ist", erläutert Leopold. Bei der Junioren-WM in Igls in zwei Wochen soll Friedrich zudem Gold, damit einen zusätzlichen WM-Startplatz erkämpfen.

Die deutschen Frauen hoffen beim ersten Heim-Weltcup auf den Durchbruch. Sandra Kiriasis, Zweite in Park City und Dritte in Whistler, will die Siegesserie der kanadischen Olympiasiegerin Kaillie Humphries durchbrechen, Cathleen Martini möchte in Winterberg ihren Vorjahressieg wiederholen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.12.2012

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