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Bob-Team Friedrich braucht einen neuen Anschieber

Bob-Team Friedrich braucht einen neuen Anschieber

Für die deutschen Bobsportler rückt der scharfe Start in die neue Winter-Saison immer näher. Bereits in zwei Wochen steigt in Altenberg der erste Weltcup.

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Martin Grothkopp kann in dieser Saison nicht mehr in den Bob steigen.

Quelle: BSD

Dresden. Für die deutschen Bobsportler rückt der scharfe Start in die neue Winter-Saison immer näher. Bereits in zwei Wochen steigt in Altenberg der erste Weltcup, eine Woche zuvor tragen die einheimischen Athleten auf der Bahn im Kohlgrund die Deutschen Meisterschaften (20./21. November) aus. Danach wird Bundestrainer Christoph Langen sein Aufgebot für die ersten internationalen Einsätze nominieren.

Dass Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich (Sachsen Oberbärenburg) zum Team gehören wird, steht dabei außer Frage. Bei der ersten Selektion in Winterberg hatte der 25-Jährige klar dominiert. Dennoch musste der Pirnaer einen herben Rückschlag einstecken. Denn die schlimme Verletzung von Anschieber Martin Grothkopp bereitet Friedrich vor allem für die Wettkämpfe im Vierer ein echtes Problem. Zur Erinnerung: Beim zweiten Lauf in Winterberg am 1. November verpasste Candy Bauer den Einstieg in den Schlitten, dadurch kam dann auch Martin Grothkopp zu Fall. Der ehemalige Dresdner 400-Meter-Läufer riss sich beim Sturz alle Innenbänder im linken Sprunggelenk.

Schon einen Tag später wurde der 29-Jährige in einer Münchner Klinik operiert. Er konnte zwar nach einigen Tagen das Krankenhaus verlassen und durfte ins heimatliche Dresden, doch Grothkopp muss jetzt sechs Wochen einen Spezialschuh tragen und eine langwierige Reha absolvieren. Die Saison ist für ihn beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Tragisch für Grothkopp, aber auch für das gesamte Team. Trainer Gerd Leopold gestand: "Das war eine traurige Woche für uns alle. Die Jungs waren super drauf, am Start so schnell wie nie zuvor. Und Martin war in der Form seines Lebens, hat reihenweise Bestzeiten erzielt."

Der Coach gibt zu: "Aus eigener Kraft können wir Martin nicht ersetzen. Wir sind auf Hilfe aus anderen Teams angewiesen." Zwar gehört neben Thorsten Margis und Candy Bauer auch noch Anschieber Jannis Bäcker zum Friedrich-Team, aber Leopold erläutert, warum der Winterberger den Platz von Grothkopp nicht einnehmen kann: "Martin wiegt 102 Kilogramm, Jannis aber rund zehn Kilo mehr. Mit ihm würde der Bob zu schwer."

Dazu plagt sich derzeit auch noch Thorsten Margis mit Rückenproblemen herum. "Wenn er nicht schieben kann, werden wir bei der deutschen Meisterschaft auf den Vierer-Start verzichten", meint der Coach, der auf einen Anschieber aus dem Team von Vierer-Weltmeister Maximilian Arndt hofft. "Max hat fünf Bremser und jene, die nicht berücksichtigt werden, sind sicher besonders motiviert." Zumindest bis zum Weltcup in Altenberg muss eine Entscheidung fallen.

Astrid Hofmann

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