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Blitztod am Steuer: Busfahrer stirbt während eines Stopps an der Haltestelle

Blitztod am Steuer: Busfahrer stirbt während eines Stopps an der Haltestelle

Gestern früh um 7.30 Uhr spielte sich in Radeberg ein echtes Drama ab. Ein Busfahrer starb inmitten der Öffentlichkeit an seinem Arbeitsplatz. Als die Fahrgäste an der Haltestelle August-Bebel-Straße in den Mercedes-Bus der Linie 317 einsteigen wollten, bekamen sie einen großen Schreck.

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Die Feuerwehr musste anrücken, um die Türen des Busses zu öffnen, damit der Notarzt den Fahrer erreichen kann.

Quelle: Rico Löb

Der Fahrer (50) saß nicht, wie sonst üblich, hinter dem Lenkrad, sondern lag reglos und nicht ansprechbar im Gang des Busses. Die Passanten versuchten, die Türen zu öffnen. Doch die waren verriegelt und so der Zugang in den Bus versperrt. Ein Einsatzzug der Feuerwehr musste anrücken, um eine Tür des Busses mit Spezialwerkzeug zu öffnen und dem Notarzt den Zugang zu ermöglichen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der Arzt konnte nur noch den Tod des Busfahrers feststellen.

"Der Mann ist schlichtweg eines natürlichen Todes gestorben. Wir gehen davon aus, dass der 50-Jährige gesundheitliche Probleme hatte und können ein Verschulden Dritter mit Sicherheit ausschließen. In diesem Sinne werden wir auch keine Ermittlungen einleiten", sagt Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Woran der Mann konkret gestorben sei, wisse die Polizei noch nicht. Da es sich weder um eine Straftat noch um einen Unfall handele, dürfe die Polizei aus Datenschutzgründen darüber hinaus keine Angaben über die Todesursache machen.

Der Busfahrer war beim Unternehmen TRD-Reisen in Dresden angestellt, das die Linie im Rahmen des RVD-Netzes betreibt. "Der Vorfall hat uns alle geschockt", sagt Detlef Vogt, Geschäftsführer des Regionalverkehr Dresden (RVD). Nach Angaben von TRD hatte der Fahrer seine Schicht gerade begonnen und an der Haltestelle auf die ersten Fahrgäste gewartet, die ihn schlussendlich fanden. Einem anderen Busfahrer sei ebenfalls aufgefallen, dass etwas nicht stimmte, weil der Verkehr aufgehalten und die Haltestelle nicht mehr freigegeben wurde, so Vogt. Über Vorerkrankungen des Mannes habe TRD keine Kenntnisse - der Busfahrer sei nur geringfügig beschäftigt gewesen. Darüber hinaus bestätigte das Busunternehmen, dass der Verstorbene aus Radeberg stammte. Über die Identität des Mannes oder die familiären Umstände wollte TRD gestern keine näheren Angaben machen.

Hauke Heuer

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