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"Birkenmörder" treibt sein Unwesen an der Talsperre Malter

"Birkenmörder" treibt sein Unwesen an der Talsperre Malter

Angebohrt und vergiftet steht die letzte Birke noch tapfer aufrecht in Maik Rähders Garten an der Talsperre Malter. Der vermeintliche "Birkenmörder" von Malter hat sie ins Visier genommen.

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Maik Rähder ist ratlos, wer es auf seine letzte Birke abgesehen hat. Unbekannte haben den Baum angebohrt.

Quelle: privat

Erst kürzlich wurde Familie Rähder auf die drei Bohrlöcher in den oberen Wurzelausläufern ihrer Birke aufmerksam. "Das größte Loch ist mir schon einmal beim Rasenmähen aufgefallen, aber ich dachte, es sei vielleicht eine Maus gewesen. Dann haben wir einen stechenden, beißenden Geruch einer Chemikalie wahrgenommen, weshalb wir uns den Stamm näher angeschaut haben. Die Löcher waren etwas älter, aber die Flüssigkeit wurde frisch nachgefüllt. Wir waren völlig ratlos," erzählt Maik Rähder.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die letzte verbliebene Birke des Nachbargrundstücks infiziert. Daraufhin verlor sie mitten im Sommer über Nacht sämtliche Blätter. Die konkrete Ursache war damals ein Rätsel.

Keiner weiß, wer es auf die Bäume abgesehen hat. Denn bisher gab es weder Beschwerden noch Anfragen, den nun betroffenen Baum zu entfernen. "Man kann ja über alles reden, das wäre doch das normalste der Welt", so Rähder noch immer fassungslos. Sein Datschengrundstück liegt direkt am Waldrand zur Dippoldiswalder Heide. Dass dort auch größere Bäume stehen, folgt aus der Natur der Lage. Rähder vermutet, dass jemand Bedenken vor einem Sturm und dem Umkippen des Baumes haben könnte. "Das Anbohren ist da ja aber völlig kontraproduktiv," fügt er hinzu. Gleichzeitig würde der Baum dann direkt auf das Haus der Familie Rähder fallen.

Die Bohrlöcher in den Wurzeln sind zu groß für eine Akkubohrmaschine. Daher muss ein Kabel für eine größere Maschine gelegt worden sein. Maik Rähder ist besorgt, denn er weiß nicht, womit sein Boden verseucht wurde. Aus diesem Grund hat er Bodenproben genommen, die er jetzt analysieren lässt. So will er bösen Überraschungen zuvorkommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2014

clh

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