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Bienen-Trainer Lessau wirft das Handtuch - Elbflorenz sieht nach Achterbahnfahrt

Bienen-Trainer Lessau wirft das Handtuch - Elbflorenz sieht nach Achterbahnfahrt

Paukenschlag beim Handball-Zweitligisten HC Rödertal. Nachdem die Bienen am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union mit 26:29 (10:12) verloren hatten, erklärte Trainer Frank Lessau seinen sofortigen Rücktritt.

Dresden.

Damit zog der 58-Jährige die Konsequenzen aus dem missglückten Saisonstart. Denn die Pleite gegen Neckarsulm war am vierten Spieltag bereits die dritte Niederlage. Lessau war damit nur wenige Monate im Amt, der gebürtige Heidenauer hatte den Job erst im Sommer von Erfolgstrainerin Egle Kalinauskaite übernommen, die aus persönlichen Gründen aufgehört hatte. Die gebürtige Litauerin, die inzwischen in der dritten Mannschaft des Vereins selbst wieder spielt, wird kaum auf ihren alten Posten zurückkehren. Sie hatte vor allem wegen Überlastung das Traineramt abgegeben, wollte sich ihrem Beruf als Lehrerin und vor allem mehr ihrem Privatleben widmen.

Man sei überrascht von der Situation, erklärte Bienen-Manager Thomas Klein, "wir werden uns in dieser Woche zusammensetzen und den aktuellen Trainermarkt sondieren." Bis ein neuer Coach gefunden ist, wird Co-Trainer Jan Resimius das Team betreuen.

Gegen Neckarsulm erlebten die 370 Zuschauer in der ersten Halbzeit ein kampfbetontes, aber auch fehlerhaftes Spiel beider Teams. Während sich die Gäste nach der Pause besser verkauften, präsentierten sich die Bienen noch schlechter, kassierten drei Gegentreffer in Folge und gerieten endgültig auf die Verliererstraße. 20 technische Fehler auf Seiten der Gastgeberinnen sprechen eine deutliche Sprache. So bleibt der HC Rödertal im Tabellenkeller.

Rödertal-Tore: Alesiunaite 6, Skoczynska 5/3, Beckert, Preis je 4, Markeviciute 4/2, Pöschel, Rösike, Förster je 1.

Die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz hatten am 7. Spieltag mit dem TV Groß-Umstadt eine harte Nuss zu knacken, setzten sich aber nach hartem Kampf mit 30:27 (15:15) durch. Damit feierten die Dresdner den sechsten Saisonsieg und verteidigten Platz zwei. Nervenkitzel pur erlebten die 350 Zuschauer in der Energie-Verbund-Arena. Wie es Trainer Peter Pysall vorausgesagt hatte, war diese Aufgabe kein Spaziergang. Dabei machten sich seine Schützlinge phasenweise das Leben selbst schwer. So lief schon der Start alles andere als wunschgemäß. Weil vor allem die Abwehr anfangs nicht ganz auf der Höhe war, gerieten die Gastgeber schnell mit 1:3 (6.) und 5:8 (13.) in Rückstand. Erst Mitte der ersten Halbzeit stabilisierten sich die Elbestädter. Besonders die Steigerung von Torhüter Marcel Balster verlieh dem Team den nötigen Rückhalt. Unmittelbar vor der Pause gelang Gabriel de Santis erstmals der Ausgleich. Als die Pysall-Schützlinge sich zu Beginn der zweiten Hälfte endlich "freischwammen" und in der 46. Minute mit 26:21 ein Fünf-Tore-Polster aufgebaut hatten, schien der Weg zu den beiden Punkten nur noch Formsache. Doch technische Fehler, Ballverluste und vergebene Chancen machten den Gegner wieder stark und die Groß-Umstädter schafften den 26:26-Ausgleich (58.). Nach einer Auszeit von Peter Pysall konzentrierten sich seine Schützlinge noch einmal und rissen den Sieg aus dem Feuer. "Das Spiel hat einmal mehr gezeigt, dass wir schön auf dem Teppich bleiben müssen. Schön, dass Marcel Balster sich so gut rein gekämpft hat und zunehmend Akzente setzen konnte", meinte Pysall.

Elbflorenz-Tore: Matschos 7, Jurgeleit 7/1, Bastian, de Santis je 4, Göde 3, Blasczyk 2/1, Reimann 2/2.

Die Männer von Lok Pirna konnten sich nicht aus dem Tabellenkeller befreien. Das Team von Trainer Petr Hazl trennte sich von Groß-Umstadt 27:27 (10:11)-Unentschieden und wartet damit noch immer auf den ersten Sieg der Saison. Letztlich müssen die Elbestädter noch froh über den einen Zähler sein, denn nach dem 8:8 in der 25. Minute liefen sie lange einem Rückstand hinterher, der bis auf vier Tore anwuchs. Als Vladan Kovanovic in der letzten Minute jedoch einen Siebenmeter verwandelte, konnten sie zumindest die Niederlage verhindern. "Natürlich sind wir froh, wenigstens einen Punkt zu haben, aber in unserer Situation ist das zu wenig. Dennoch werden wir den Kopf nicht hängen lassen", meinte Manager Uwe Heller.

Lok-Tore: Brecko 9, Kovanovic 6/2, Havlat 4/1, Danowski 3, Große 3/1, Boucek 2.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.10.2014

Astrid Hofmann

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