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Betreuungsplätze: Radebeul macht die 3000 voll

Betreuungsplätze: Radebeul macht die 3000 voll

Damit alle Kinder, die einen Betreuungsplatz benötigen, auch einen bekommen, hat die Lößnitzstadt in den vergangenen Jahren kontinuierlich in die Kindertagesstätten und Horte investiert.

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Mit Schmackes rutscht Tara Michauk (6) auf dem Spielplatz der Kita "Sonnenland" die Rutsche runter. Die Kindertagesstätte am Gradsteg 5 betreibt die Volkssolidarität, einer der zehn freien Träger in Radebeul.

Quelle: Martin Förster

"Wir freuen uns, dass wir im Juni den 3000. Betreuungsplatz schaffen konnten", sagt Elmar Günther, Amtsleiter des Bildungs-, Jugend- und Sozialamtes. Der Rechtsanspruch für Einjährige auf einen Kitaplatz werde erfüllt.

"Wir haben unsere Betreuungsplätze von 1750 im Jahr 2002 auf jetzt mehr als 3000 Plätze erhöht", betont Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Fünf Millionen Euro zahle der Radebeuler Steuerzahler inzwischen allein für die Kinderbetreuung. Zehn Jahre zuvor waren es noch zwei Millionen Euro.

Und dass, obwohl Radebeul nicht wie Dresden einen Babyboom zu verzeichnen hat. Die jährlichen Geburtenzahlen liegen relativ stabil bei 320 Kindern. Dass die Stadt trotzdem im letzten Jahrzehnt 1250 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen musste, liegt zu allererst an der gestiegenen Nachfrage. Als der Bund über den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Ein- bis Dreijährige entschied, sei man davon ausgegangen, dass 35 Prozent der Eltern ihr Kind in die Krippe geben werden, wie Wendsche erläutert. Die tatsächliche Nachfrage in Radebeul ist kontinuierlich gewachsen und liegt aktuell fern ab von der ursprünglichen Prognose. So besuchen mittlerweile 80 Prozent der Ein- bis Dreijährigen eine Einrichtung. Insbesondere seit der Einführung des Elterngeldes würden viele Kinder nach zwölf bzw. 14 Monaten schon in eine Kita gegeben, bemerkt Günther.

Dazu kommt, dass so gut wie alle Jungen und Mädchen im Alter von vier bis sechs Jahren den Kindergarten besuchen. Auch der Hort ist immer gefragter geworden, 90 Prozent der Grundschulkinder gehen nach dem Unterricht in die Hortbetreuung.

Die Stadt baut keine Hortplätze ab, um Krippenplätze zu schaffen, betont Elmar Günther. Es würden lediglich Plätze umverlegt. Das geschieht gerade im "Mohrenhaus" des Kinderschutzbundes. Hier werden Hortplätze aufgelöst, um 15 zusätzliche Krippenplätze zu schaffen. Dafür entstehen wiederum im Ökumenischen Kinderhaus am Gottesacker neue Hortplätze.

Derzeit gibt es 28 Kindertagesstätten in insgesamt 31 Objekten. Neun von ihnen sind städtisch, der Rest in freier Trägerschaft. Hinzu kommen 94 belegte Plätze bei den Tagesmüttern. Und die Lößnitzstadt will ihre Kapazitäten immer noch erweitern. "Am 1. August beginnen zwei neue Tagesmütter", sagt Günther. OB Wendsche kann sich durchaus vorstellen, in den nächsten Jahren noch hundert weitere Plätze in Kita und Hort zu schaffen. Die sollen dann auch Eltern zu Gute kommen, die zwar nicht in Radebeul leben, hier aber ihre Arbeitsstelle haben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.07.2013

Madeleine Arndt

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