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Betonbecken soll Regenwasser auf dem Sonnenstein bremsen

Betonbecken soll Regenwasser auf dem Sonnenstein bremsen

Nach rund einem Jahr Bauzeit haben die Stadtwerke Pirna eine Großbaustelle auf dem Sonnenstein abgeschlossen. Für rund 1,2 Millionen Euro baute das städtische Tochterunternehmen ein Regenrückhaltebecken am östlichen Rand des Schlossparks auf dem ehemaligen Werksgelände des VEB Strömungsmaschinenbau.

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Der Stauraum im Beckeninneren reicht für 880 Kubikmeter Regenwasser.

Quelle: SWP

Das Becken soll bei starken Niederschlägen Wasser zurückhalten und die Elbe entlasten.

"Die Kanalisation des Stadtgebietes Sonnenstein war lange Zeit ein Problemschwerpunkt. Bei Starkregen war das unterhalb liegende Rohrnetzsystem an der Grenze seiner Auslastung", teilte SWP-Sprecherin Ute Ullrich mit. Darüber hinaus gab es Auflagen von der Unteren Wasserbehörde. Bis jetzt schoss das Regenwasser ungedrosselt den Sonnenstein hinunter. Die Behörde mahnte die Einleitmenge als zu groß an. Mit dem Becken kann nun maximal 670 Liter Regenwasser pro Sekunde abfließen. Über eine Steuerung kann im Bedarfsfall das Wasser gedrosselt an das unterhalb liegende Regenwassernetz abgegeben werden. Durch dieses Bauvorhaben kommt es nachhaltig zur Entlastung im Abwassernetz und an der Einleitstelle zur Elbe.

Um den Abfluss bremsen zu können, ist ein großer Stauraum notwendig. 29 mal 24 Meter misst das Becken. "Dieses hat ein Fassungsvermögen von 880 Kubikmeter", so Ullrich. Das Rückhaltebecken besteht aus vier Kammern: einer Trennkammer, zwei Rückhaltekammern und einer Ablaufkammer. Zu sehen sind sie nicht. Eine große Betonfläche verdeckt das Kammersystem. Neben dem eigentlichen Becken wurden noch vier Schächte gebaut. Zwei wurden in Fertigteilen angeliefert, die beiden anderen in der sogenannten Ortbetonbauweise errichtet. Das heißt, sie wurden vor Ort eingeschalt und gegossen. Sie dienen zur Reinigung und Lenkung des Abwassers. "Die gesamte Anlage wird im Leitsystem der Stadtwerke von den Fachleuten elektronisch überwacht", so Ullrich.

Bevor das Becken gebaut werden konnte, musste erst einmal viel Erdreich bewegt werden. Insgesamt 3600 Kubikmeter Boden hoben die Bauleute aus. Teilweise mussten sie sich durch Sandsteinfelsen kämpfen. Für das Becken verbauten sie rund 885 Kubikmeter Stahlbeton und verlegten zirka 70 Meter Kanalrohr und 200 Meter Kabel. "Außerdem wurden für die Außenanlage noch 300 Kubikmeter Asphalt auf dem Gelände des Miet-Parkplatzes, der über die Stadtentwicklung verwaltet wird und dem Becken als Zufahrt dient, aufgebracht", berichtete Ullrich. Durch das Bauvorhaben kommt es nun zu einer nachhaltigen Entlastung im Abwassernetz und an der Einleitstelle zur Elbe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.07.2014

Silvio Kuhnert

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