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Besucher müssen mehr für Karl-May-Festtage sowie Herbst- und Weinfest berappen

Besucher müssen mehr für Karl-May-Festtage sowie Herbst- und Weinfest berappen

Die Lößnitzstadt erhöht die Ticketpreise für die Karl-May-Festtage, die am Himmelfahrts-Wochenende im Lößnitzgrund ausgerichtet werden, und das Herbst- und Weinfest, das immer am letzten September-Wochenende in Altkötzschenbroda stattfindet.

Demnach steigen die Preise für Einzelkarten an der Tageskasse zumeist um einen Euro, Familienkarten werden um zwei Euro teurer. Bei den Wochenendtickets, die beim letzten Preissprung im Jahr 2011 erstmals eingeführt wurden, fällt die Erhöhung weniger deutlich aus. Die nur im Vorverkauf erhältlichen Zwei-Tages-Tickets werden für Erwachsene einen Euro teurer, bleiben für Ermäßigte stabil und kosten für Familien künftig 22 Euro, also drei Euro mehr als bisher. Die Vorverkaufspreise der Tageskarten bleiben dagegen unverändert. "Wir wollen den Vorverkauf stärken", sagt Kulturamtsleiter Alexander Lange dazu. Er begründet die Preiserhöhung mit einer Reihe von Entwicklungen. So muss das Kulturamt für Auf- und Abbau der Feste künftig auf Firmen setzen, weil die etwa 20 bisher damit beschäftigten Ein-Euro-Jobber nach Kürzungen der Bundesmittel nicht mehr zur Verfügung stehen (DNN berichteten). Außerdem wirkt sich der Mindestlohn von 8,50 Euro auf die Kosten für Sicherheitsdienst, Reinigungsfirmen, Bühnenbauer und Rettungsdienste aus. Des weiteren will man mit der Erhöhung eine Steigerung der Gema-Tarifgebühren abfangen. Auf 30 000 Euro summiert man im Kulturamt diese Mehrausgaben, die durch die höheren Einnahmen aus Ticketverkäufen ausgeglichen werden sollen.

Dass Besucher wegen der höheren Eintrittspreise wegbleiben, befürchtet Kulturamtsleiter Lange nicht. Das Herbst- und Weinfest weise mit seinen jährlich 50 000 Besuchern eine sehr stabile Entwicklung auf. Nur bei wirklich katastrophalem Wetter blieben die Besucher weg, meint Lange. Zuletzt passierte das 2010. Die Karl-May-Festtage seien da anfälliger gegen schlechtes Wetter, sagt Lange. Gerade dagegen wolle man sich aber wappnen, indem man den Kartenvorverkauf attraktiver mache und so für stabile Einnahmen im Vorfeld sorgt.

Die neuen Kartenpreise: Erw. 9 Euro (Sa.) / 7 Euro (So.), erm. 5 Euro / 4 Euro, Familien 19 Euro / 15 Euro; Vorverkauf: Erw. 7 Euro / 5 Euro, erm. 3,50 Euro / 2,50 Euro, Familien 15 Euro / 11 Euro; Wochenendtickets: Erw. 10 Euro, erm. 5 Euro, Familien 22 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.02.2015

Uwe Hofmann

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