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Beseitigung der Flutschäden: Pirnas Altstadt wird zur Baustelle

Beseitigung der Flutschäden: Pirnas Altstadt wird zur Baustelle

Die Beseitigung der Hochwasserschäden am Kanalnetz unter der Gartenstraße in Pirna schreitet voran. Morgen beginnen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt. "Bis zum 15. Oktober werden die vorhandenen Trinkwasser- und Erdgasleitungen zwischen der Lauterbachstraße und der Rosa-Luxemburg-Straße ausgewechselt", teilte Ute Ullrich, Sprecherin der Stadtwerke Pirna (SWP) mit.

Aufgrund der Bauarbeiten ist dieser Abschnitt auf der Gartenstraße für den Verkehr komplett gesperrt.

Die Verkehrseinschränkungen auf der Einkaufs- und der Handelsstraße sind nicht die einzigen, die Einwohner und Gäste der Elbestadt in den nächsten Wochen und Monaten erwarten. "Im dritten und vierten Quartal 2014 werden weitere Hochwassersanierungsmaßnahmen an Straßen, Wegen und Grünflächen in der Pirnaer Altstadt umgesetzt", informierte Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin. Die Agenda ist lang. Noch weitere 17 Vorhaben stehen auf der Liste für dieses Jahr.

Eine betrifft den Zugang zur Fußgängerzone vom Elbeparkplatz aus. Auf Pirnas Haupteinkaufsmeile, der Dohnaischen Straße, steht für dieses Jahr der erste Abschnitt auf dem Wiederaufbauprogramm. Der erstreckt sich von der Bahnunterführung bis zur Kreuzung Lange Straße. Baubeginn soll am 8. Oktober sein. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Dezember dauern. Während der Flut war der Abschnitt von der Elbe komplett überflutet. Auf der Dohnaischen Straße war die Strömung besonders stark. Die braune Brühe hat daher einige Schäden hinterlassen. Pflastersteine wurden unter- und Fugen ausgespült. So werden die Fahrbahn mit Granitgroßpflaster und die Gehwege mit Granitkleinpflaster wieder instand gesetzt. Aufgrund der Arbeiten ist laut Stadtverwaltung mit Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen.

Gebaut wird dieses Jahr in der Altstadt nicht nur auf der Dohnaischen Straße. Bauarbeiter reparieren auch die Fleischergasse, Holdergasse, Jacobäerstraße, Kirchgasse sowie den westlichen Gehweg der Robert-Koch-Straße zwischen Rädelstraße und Parkhaus und die Töpfergasse.

Mit geringeren Einschränkungen und Behinderungen im Straßenverkehr sind die Sanierungsarbeiten außerhalb der Altstadt verbunden. Das betrifft den Amalie-Dietrich-Weg, den Kahrenweg, den Neumühlenweg sowie die Stadtbrücke. "Bei den aufgeführten Maßnahmen werden beschädigte Böschungen oder Böschungsmauern stabilisiert und beschädigte Mauern instand gesetzt", berichtete Nikitin. Des Weiteren werden Hochwasserschäden in etlichen Parks und Grünflächen behoben.

Nach der Juniflut 2013 hat der Freistaat 126 Wiederaufbauvorhaben mit einem Umfang von 41,34 Millionen Euro anerkannt. Für sie gibt es Geld aus dem Fluthilfetopf. Reichlich drei Jahre benötigt die Stadt, um das Wiederaufbauprogramm abzuarbeiten. Über die in den kommenden Wochen und Monaten anstehenden Arbeiten informiert die Verwaltung gemeinsam mit dem Citymanagementverein morgen um 18 Uhr im Stadthaus am Marktplatz. Dort geben die beteiligten Planungsbüros ausführlich Auskunft. Alle Baumaßnahmen sind des Weiteren detailliert im Geoportal unter geoportal.pirna.de beschrieben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.08.2014

Silvio Kuhnert

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