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Bergfest beim Rathausumbau in Dohna

Bergfest beim Rathausumbau in Dohna

Halbzeit auf Dohnas derzeit größter kommunaler Baustelle: Mit der Fertigstellung des Dachstuhls kann der Innenausbau des Rathauses beginnen. Der Verwaltungssitz wird seit Oktober vergangenen Jahres umfassend saniert und auf das benachbarte Freigut ausgedehnt.

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Ein Blick vom Innenhof: Freigut und Rathaus (links) sind in Gerüste gehüllt, Anbauten wurden abgebrochen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Am Freitag feierte Bürgermeister Ralf Müller (CDU) mit seinen Angestellten, Stadträten und Bauarbeitern Richtfest. Am heutigen Sonnabend können sich die Dohnaer um 10 und um 11 Uhr bei Führungen selbst ein Bild vom Baufortschritt machen.

Der symbolisch letzte Nagel wollte in den neuen Holzbalken nicht so richtig flutschen. Nur millimeterweise bewegte er sich, als das Stadtoberhaupt mit aller Wucht draufschlug. Und Müller musste mehrmals mit dem Zimmermannshammer kräftig ausholen. Bei den alten Balken des Freiguts hätte er an etlichen Stellen wahrscheinlich weniger Probleme gehabt. Seit über 20 Jahren stand eines der ältesten Gebäude der Burggrafenstadt am Markt leer. Der Leerstand hatte seine Spuren hinterlassen. Das Dach war marode. "Wir hätten 60 Prozent der Balken ersetzen müssen", berichtete Müller. Deshalb entschied er sich für einen Neubau. In den nächsten Tagen wird das Dach geschlossen. Dann beginnt der Innenausbau.

Neu paart sich nicht nur mit Alt in den oberen Gefilden des Freiguts, auch in den Innenräumen geht historisches Mauerwerk mit frischen Ziegelwänden eine Symbiose ein. Durchbrüche klaffen noch wie Wunden in den Wänden zum Rathaus. Über sie werden künftig die Korridore beider Gebäude verbunden sein und die Zimmer und Flure verschmelzen zu einem Verwaltungskomplex. Das Stadtoberhaupt wünschte sich beim Richtfest, dass seine Verwaltung in dem Haus eine gute Heimstadt finde.

Der Verwaltungssitz war 100 Jahre auf die Adresse am Markt 11 beschränkt. Wo von 1856 bis 1891 junge Dohnaer das Einmaleins paukten, zog 1914 die Stadtgemeinde ein. Das Alter des Verwaltungsgebäudes bereitete Sorgen. Schon lange genügte das Haus nicht mehr den heutigen Brandschutzbestimmungen. Es gab zum Beispiel nur einen Rettungsweg. 2011 ließ Müller daher den Ratssaal sperren. Einwohner, die schlecht zu Fuß sind, konnten mit dem Bürgermeister nur an der Eingangspforte sprechen, weil Treppenstufen den Zugang zum Gebäude verhinderten. Das Rathaus war nicht barrierefrei. Die großen Ratsstuben waren mitunter mehrfach belegt, Diskretion und Datenschutz dadurch beeinträchtigt. Das Nachbarhaus Markt 10 stand leer und bot sich als Rathausanbau an.

Anfang Oktober vergangenen Jahres zogen die Rathausmitarbeiter in einen Containerbau in der Unterstadt. Im April kommenden Jahres wird die Verwaltung in ihr erweitertes, mit einem Fahrstuhl und einem öffentlichen WC versehenes Domizil am Markt zurückkehren. So ist der Plan. Und derzeit spricht nichts dagegen, das er aufgeht. Rund drei Millionen Euro nimmt die Burggrafenstadt für diese Investition in die Hand. Sie stemmt das Vorhaben allein und ohne Fördermittel, wie Müller betonte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.07.2014

Silvio Kuhnert

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