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Bei Familie Werner in Kreischa fühlte sich schon Dynamo Dresden wohl

Bei Familie Werner in Kreischa fühlte sich schon Dynamo Dresden wohl

Kaum hatte Andrea Werner vor zwei Jahrzehnten ihr Hotel in Kreischa eröffnet, staunte sie nicht schlecht als Reinhard Häfner bei ihr klingelte.

Kreischa.

Er mietete sich mit der ganzen Dynamo-Mannschaft ein. Und bei einer Übernachtung ist es nicht geblieben. "Drei Jahre lang waren wir festes Mannschaftshotel von Dynamo Dresden", erinnert sich die heute 60 Jahre alte Hotelinhaberin. Ob Matthias Maucksch, Jens Jeremies oder Olaf Marschall - vor jedem Heimspiel der 1. Bundesliga kamen die Dynamos in das Hotel "Kreischaer Hof".

Warum die Fußballer immer vor den Toren Dresden zusammengekommen waren, um ein letztes Mal, bevor es im heimischen Stadion ernst wurde, zu trainieren, die Taktik zu besprechen und Kraft zu tanken, dafür hat Andrea Werner eine einfache Erklärung. "Unser Hotel war eine der ersten Neubauten nach der Wende", berichtet sie. Die studierte Hotelbetriebswirtin nahm dafür damals fünf Millionen Mark in die Hand. Im Oktober 1991 folgte der erste Spatenstich auf dem Grundstück der Schwiegereltern. Wo heute ihr Drei-Sterne-Hotel mit 49 Zimmern und 100 Betten steht, befanden sich Anfang der 1990er Jahre eine Streuobstwiese und ein verfallenes Wohnhaus. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit knüpften die damals 40-Jährige und ihr Mann an die Unternehmertradition der Werners an. Der Urgroßvater gründete vor mehr als 140 Jahren eine Strohhutfabrik. Das Fabrikgebäude brachte Thomas Werner nach der Wende wieder auf Vordermann. Heute befindet sich darin sein Elektronikunternehmen mit 50 Mitarbeitern. Ein Spezialgebiet seiner Firma ist Sicherheitstechnik für Banken und Sparkassen.

Im benachbarten Hotel quartierte sich nicht nur Dynamo Dresden ein. Auch ihre Gegner wie Erzgebirge Aue, Erfurt, Cottbus, Jena oder Paderborn wohnten im Kreischaer Hof. Neben den Fußballmannschaften zählte Andrea Werner die Band Karat, Skispringer Jens Weißflog, Radlegende Täve Schur oder das Glenn Miller Orchester zu ihren Gästen. Neben den Sportlern kommen auch ganz "normale" Touristen und Dresdenbesucher aus nah und fern. Den längsten Anreiseweg hatten Amerikaner, Chinesen und Australier.

Seit einem Jahr verstärkt ihr Sohn Marc Werner den Familienbetrieb. Mit dem 20. Geburtstag des Hauses wurde auch der Grundstein für neue Investitionen gelegt. Eine neue Heizungsanlage ist bereits installiert. Nun ist das Restaurant an der Reihe. "In den kommenden Wochen fließen knapp 15000 Euro in die Anfertigung von Tischen, Stühlen sowie in die Anschaffung neuer Möbel und Dekoration", berichtet der 31-Jährige, der vorher zehn Jahre lang im Dresdner Hilton gearbeitet hat. Auf der Agenda steht auch die komplette Renovierung aller Zimmer. "Ein erstes Musterzimmer entsteht gerade und wird in wenigen Tagen bezugsfertig sein", berichtet Marc Werner. Schritt für Schritt werden dann nach dem neuen Konzept die anderen Räume auf Vordermann gebracht. "Nach 20 Jahren hat sich der Zeitgeist geändert. Die Zimmer brauchen einen neuen Touch", meint Andrea Werner, damit sich ihre Gäste auch in Zukunft im Hotel Kreischaer Hof wohl fühlen. Silvio Kuhnert

www.hotel-kreischaer-hof.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2012

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