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Bayer gibt Pulsnitz seine Kollektion über Pfefferkuchen

Bayer gibt Pulsnitz seine Kollektion über Pfefferkuchen

Die "Kultur und Tourismus gGmbH Pulsnitz" erwirbt die bedeutende Pfefferkuchen-Sammlung des Münchners Manfred Liere für das Stadt- und Pfefferkuchenmuseum. "Die Sammlung umfasst über 2200 Dosen des Leb- und Pfefferkuchengewerbes, Schrifttum zur Geschichte des Pfefferkuchenhandwerks vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart und viele Rezeptbücher zur Herstellung von Pfefferkuchen", erklärt Geschäftsführerin Sabine Schubert.

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Das Stadt- und Pfefferkuchenmuseum kann Dank der Sammlung Liere ab Oktober mit einer noch größeren und attraktiveren Ausstellung aufwarten.

Quelle: Uwe Menschner

Hinzu kommen historische Modelle und Ausstechformen aus dem 19. Jahrhundert. Ermöglicht wird der Ankauf durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung.

Bereits 2010 - nach Abschluss der Sanierung und Erweiterung - stellte der Münchener Sammler der Pulsnitzer Schauwerkstatt 150 Stücke aus seiner Pfefferkuchen-Dosensammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung. Die Sammlung Liere als eine der deutschlandweit größten ihrer Art entstand seit Anfang der 1980er Jahre. Schon bei seinem Besuch 2010 hatte Manfred Liere darüber sinniert, "vielleicht eines Tages meine ganze Sammlung nach Pulsnitz zu geben". Er habe die sächsische "Pfefferkuchen-Metropole" sehr lieb gewonnen, sagte Liere, und sei von den Pulsnitzern und insbesondere den Pfefferküchlern sehr freundlich aufgenommen worden. Vor dem Umzug nach Pulsnitz wird die Sammlung in München durch die Deutsche Fotothek Dresden umfangreich dokumentiert. Der Sammler selbst will das Stadt- und Pfefferkuchenmuseum bei der Integration in die Dauerausstellung unterstützen.

Erstmals gezeigt werden sollen die neuen Stücke am 3. Oktober im Rahmen eines Museumsfestes. Zuvor soll die vom Pulsnitzer Stadtrat beschlossene und als dringend nötig erachtete Dachsanierung am Gebäude des Stadtmuseums erfolgen. "Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Schließung von Mitte Juli bis Ende September", teilte Sabine Schubert mit. Die Bauarbeiten selbst sollen demnach im August erfolgen. "Die Schließzeit werden wir auch dafür nutzen, die bereits begonnene Inventarisierung des Museumsbestandes fortzuführen. Parallel wird das Depot renoviert. Wertvolle Stücke aus dem Depotbestand sollen in die Dauerausstellung integriert werden."

Dabei sah es noch vor fünf Jahren gar nicht rosig für die Zukunft der Pulsnitzer Schauwerkstatt aus. Selbst die Schließung stand zur Debatte, da der Ernst-Rietschel-Kulturring als damaliger Betreiber keine Möglichkeit mehr sah, die Einrichtung unter den gegebenen räumlichen Bedingungen fortzuführen. Erst eine Investition der Stadt Pulsnitz in Höhe von 80 000 Euro zur Erweiterung schuf die Voraussetzungen für den Fortbestand.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2014

Uwe Menschner

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