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Bauland-Pläne: Soll die "Tanne" vier Eigenheimen weichen?

Bauland-Pläne: Soll die "Tanne" vier Eigenheimen weichen?

Klammheimlich ist heute Abend die "Tanne" Thema im Pirnaer Stadtrat. Wenn die Räte über "Baulandbereitstellung bis zum Jahr 2020" entscheiden, dann treffen sie auch einen Beschluss zur Entwicklung des Areals des früheren Kreiskulturhauses "Tannensäle".

Obwohl noch keine Grundsatzentscheidung über einen Abriss des seit Jahren leerstehenden Gebäudes gefallen ist, sieht die Verwaltung die Fläche schon als potenzielles Bauland.

Man muss schon sehr genau in die Beschlussunterlagen schauen. Und beim ersten Lesen übersieht man es schnell. Unter den 37 Standorten für insgesamt rund 450 Eigenheime, die die Stadtverwaltung in den kommenden fünf Jahren entwickeln möchte, befindet sich auch die "Tanne". Sie trägt die Nummer 35. In einer Übersichtskarte ist eindeutig von "Nachnutzung" die Rede - und dies nicht etwa der Freiflächen, die zum Grundstück gehören, sondern explizit "der Tanne". Mit vier ist die Anzahl der erwarteten Bauplätze für Einfamilienhäuser beziffert. Bereits 2017 sollen Häuslebauer den Grundstein legen können.

"Ich habe es erst beim zweiten Mal gesehen", sagt der überraschte SPD-Stadtrat Ralf Wätzig. Da wird dem Stadtrat eine Beschlussvorlage über eine künftige Nutzung des Areals vorgelegt, obwohl dieser die grundsätzlichen Weichen noch nicht gestellt hat. Die Stadt hatte Möglichkeiten zur städtebaulichen Entwicklung untersuchen lassen. Denkbare Optionen sind, dass der Baukörper stehen bleibt und einer neuen Nutzung zugeführt wird oder ein Abriss vorgenommen wird, um an dem Ort Platz für ein neues Bauensemble zu schaffen. Allerdings wurden die Ergebnisse dem Stadtrat noch nicht präsentiert. Wätzig interessiert: "Möchte die Verwaltung auf diesem innerstädtischen Grundstücke wirklich Einfamilienhäuser bauen lassen?" Einen derartigen Plan trage er nicht mit.

Stadtsprecher Thomas Gockel beschwichtigt: "Es wird keine Grundsatzentscheidung vorweggenommen." Zur Zukunft des "Tanne"-Grundstückes, ob das Gebäude erhalten bleibt oder nicht, werde noch ein separater Beschluss folgen. Im DNN-Interview schloss der Oberbürgermeister allerdings eine Wiederbelebung der "Tanne" als Kulturhaus bereits aus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2015

Silvio Kuhnert

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