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Bauen, was das Netz verträgt: Landkreis und Straßenbauamt setzen auf Vollsperrungen bei Sanierungen

Bauen, was das Netz verträgt: Landkreis und Straßenbauamt setzen auf Vollsperrungen bei Sanierungen

"Wir bauen, was das Netz verträgt." Das hat gestern Heiko Weigel (CDU) gesagt, Bei- geordneter für Bau und Umwelt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

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Testfahrt auf noch nicht frei gegebener Strecke: Staatssekretär Roland Werner (FDP, l.) führte eine kleine Motorradgruppe bei seiner Baustellentour.

Quelle: Olaf Rentsch

Klingenberg/Bannewitz. Weigel deutete damit an der Kreisstraße zwischen Paulsdorf und Ruppendorf auf ein Projekt hin, das der Kreis für den Herbst plant und für das er gestern von Staatssekretär Roland Werner (FDP) den Fördermittelbescheid bekommen hat. Etwa 400 000 Euro steuert der Freistaat zu dem Bauvorhaben bei, für das die Kreisstraße etwa vier Wochen lang gesperrt werden soll. Es kostet insgesamt reichlich 574 000 Euro. Für dieses Geld soll der Flickenteppich auf der Kreisstraße verschwinden, sie bekommt eine neue Asphaltdecke. Die Bauarbeiten sollen rund um die Herbstferien stattfinden, die in die- sem Jahr am 21. Oktober beginnen und bis zum 1. November dauern. "Das ist immer ein Interessenkonflikt mit dem Tourismus", beschreibt Weigel die Diskussion über den richtigen Bautermin.

Hauptgrund für die Hau-Ruck-Aktion sei die dann zu erwartende Bauqualität. Die ist höher als bei abschnittsweisen Sanierungen, während der Verkehr auf einem Teil der Straße noch rollen kann. "Der Trend geht bei uns klar zu Vollsperrungen", bekräftigte Klaus-Peter Lechler, Chef der Niederlassung Meißen im Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Staatssekretär Werner, ein passionierter Motorradfahrer, war gestern auf zwei Rädern unterwegs, um Baustellen zu besichtigen. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stoppte er auch in Bannewitz. Dort wird voraussichtlich im Herbst die neue Staatsstraße 191 frei gegeben, die die Bundesstraße 170 mit der Autobahnauffahrt Prohlis verbindet und dabei an Rippien und Goppeln vorbei führt. Mehr als 13 Millionen Euro hat sie gekostet, etwa drei Viertel dieses Betrags kamen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Straße ist rund 3,5 Kilometer lang und quert unter anderem die Nöthnitzer Straße, die Bannewitz und Rippien verbindet. "Das ging hier zügig voran, trotz des strengen Winters", lobte der Bannewitzer Bürgermeister Christoph Fröse (parteilos) die Bauarbeiter. Nun werde noch die "Sprungschanze" an der B170 entschärft und die Straße bekomme eine neue Decke. "Dann sind wir hier rum", freute sich der Chef der Gemeinde am Südrand von Dresden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2013

C. Springer

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