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Bau der Straßenbrücke "Nach der Schiffsmühle" wird konkreter

Bau der Straßenbrücke "Nach der Schiffsmühle" wird konkreter

Der Bau der Straßenbrücke "Nach der Schiffsmühle" wird konkreter. Das Bauwerk, das im Radebeuler Rathaus nach der Elbeflut 2002 erdacht wurde, steht heute im Stadtrat zur Debatte.

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Drei Bahnschranken behindern auf der Straße "Nach der Schiffsmühle" in kurzer Folge den Verkehr. Eine Brücke soll Abhilfe schaffen.

Quelle: Martin Förster

Konkret geht es dabei um die Frage, ob die Stadt die Bahntochter DB Projektbau GmbH mit dem Bau beauftragen soll. Die Bahntochter verfüge über die Fachleute und könne am besten zwischen den übrigen Gesellschaften der Deutschen Bahn vermitteln, begründet Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) auf Basis der beim Bahnhofausbau in Radebeul-Ost gemachten Erfahrung. Die Zustimmung der Räte ist wahrscheinlich, haben sie doch in den letzten zehn Jahren mit zahlreichen Beschlüssen unter anderen zum Kauf der benötigten Grundstücke den Weg für die Brücke frei gemacht.

Zumal es genug Gründe für den Bau gibt. Sage und schreibe drei voneinander unabhängige Bahnschranken behindern derzeit den Verkehrsfluss auf der kurzen Straße "Nach der Schiffsmühle". Die soll die Brücke künftig ersetzen. Entsprechend wird die Strecke seltener benutzt, meist von Pendlern, die etwa aus dem Coswiger Wohngebiet Dresdner Straße kommend in das Gewerbegebiet Naundorf oder das Industriegebiet Grenzstraße in Coswig fahren. Im Hochwasserfall ist diese Route zu den großen Betrieben wie Ellerhold, Thyssen-Krupp oder KBA Planeta die einzige, die vor einer Überflutung sicher ist. Da ist es dann ein Sicherheitsrisiko, dass irgendeine der drei Schranken eigentlich immer unten ist. "Das wird sich noch verschärfen, wenn die S-Bahnen auf der Strecke im 15-Minuten-Takt verkehren", sagt Baubürgermeister Müller.

Die Bahn hat deshalb den Wunsch der Stadt eingesehen, Straße gegen Brücke zu tauschen. Querungsfreie Bahnkreuzung heißt das im Fachjargon und wird im Zuge des derzeitigen Ausbaus der S-Bahn-Strecke zwischen Dresden und Meißen ordentlich gefördert. Deshalb müsste die Stadt von den rund 6,1 Millionen Euro Baukosten nur rund 860 000 Euro bezahlen. Den Rest begleichen Bund und Land.

Im städtischen Anteil schon inbegriffen sind maximal 150 000 Euro aus Coswigs Stadtkasse. Die neue Straßenbrücke soll unmittelbar an der Grenze beider Städte verlaufen, weshalb auch Radebeuls Nachbarstadt Vorteile für sich sieht. Zudem soll die Brücke durch einen Kreisverkehr in Höhe des Megadroms auf die Meißner Straße geführt werden. Mit ihm soll der derzeit eher kärgliche Übergang zwischen beiden Städten neu gestaltet werden.

Auf der anderen Seite der geplanten Brücke herrscht noch Klärungsbedarf. Dort soll sie auf der Friedrich-List-Straße enden. Ob diese wiederum an die derzeit in Planung befindliche Staatsstraße 84n angebunden werden kann, sei nach wie vor ungeklärt, sagt Baubürgermeister Müller. Nur dann könnte die Brücke ihre volle Wirkung entfalten, weil sie mit der S84n und der Meißner Straße (S82) zwei Staatsstraßen auf kürzestem Weg verbinden würde. Zeit für Entscheidungen dazu bleibt noch. Nach derzeitigem Stand will die Bahn die Brücke erst in den Jahren 2016 und 2017 bauen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.04.2014

Uwe H.

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