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Band "Haudegen" besuchte für Jugendwahlprojekt Copitzer Schule

Band "Haudegen" besuchte für Jugendwahlprojekt Copitzer Schule

Ihr Nacken ist breit und kräftig wie bei einem Stier. Hagen Stoll, Spitzname Jaschke, und Sven Gillert, Künstlername Kante, sind zwei bärenstarke Typen.

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Lehrer für einen Tag: Die beiden Musiker der Band Haudegen, Hagen Stoll (l.) und Sven Gillert (r.), erzählten den Schülern der Klasse 10c, warum es wichtig ist, eine Meinung und eine Stimme zu haben.

Quelle: Silvio Kuhnert

Tattoos zieren ihre Arme. Auf den ersten Blick könnte man sie für Türsteher halten. Doch die beiden Berliner machen Musik. Gestern allerdings tauschten die beiden Köpfe der Band "Haudegen" die Bühne gegen das Klassenzimmer aus.

An der Pestalozzi-Mittelschule in Pirna-Copitz gaben Kante und Jaschke eine Vertretungsstunde der besonderen Art. Über Politik und die Bedeutung des Wahlrechts wollten sie mit den Jugendlichen der Klasse 10c reden. "Wir sind einfach und grobmaschig gestrickt wie ein DDR-Einkaufsnetz", meinten die beiden und machten damit gleich deutlich, dass sie weder zu großen politischen Reden ausholen noch über konkrete politische Parteien und deren Wahlziele sinnieren wollten. Sie hatten klare verständliche Botschaften für ihr junges Publikum. Übernehme Verantwortung für dich und andere, sei tolerant und vor allem: "Es ist immer wichtig, eine Meinung und eine Stimme zu haben. Wenn man sie nicht hat, ist man ein niemand."

Die Schulstunde mit Haudegen war ein Bestandteil des Projekts "Ich bin wählerisch". Im Vorfeld der Bundestagswahl veranstaltet der Verein "Aktion Zivilcourage" eine U18-Wahl mit den "Wählern von morgen". Zur Jugendwahl gehören Schulstunden mit prominenten Gesichtern. Vergangene Woche besuchte zum Beispiel Polarkreissänger Felix Räuber das Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau. Wenige Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl können Schüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren ihre Stimme bei der Jugendwahl abgeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2013

Silvio Kuhnert

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