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Ball der Masken: Landesbühnen Sachsen feiern ersten Bühnenball

Ball der Masken: Landesbühnen Sachsen feiern ersten Bühnenball

Ob mit Federn oder Strassteinchen, Batman oder Eulenspiegel: Die Maske war das Accessoire des Abends auf dem Bühnenball der Landesbühnen Sachsen.

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Quelle: Julia Vollmer

Zum 1. Mal hatte Intendant und Gastgeber Manuel Schöbel in sein Haus eingeladen. Das Motto lautete „Ball der Masken“. Rund 430 Gäste folgten der Einladung zum Menü und Galaprogramm. Eröffnet wurde das Galaprogramm im Großen Saal mit dem Prolog aus Ruggero Leoncavallos Oper „Der Bajazzo“ intoniert vom koreanischen Sänger Paul G. Song.

Es folgte eine Reise durch die Welt der Opern und Operette, thematisch immer nah dran an der Thematik des Versteckens, Verkleidens und Zelebrierens der Maske. So erklang u.a. die Arie des Figaro aus „Der Barbier von Sevilla“ interpretiert von Kazuhisa Kurumada oder die Arie „Granada“ dargeboten vom Landesbühnen-Solisten Kay Frenzel. die Gäste verfolgten das Programm, moderiert von Intendant Schöbel und Dirigent Jan Michael Horstmann, im venezianischen gestalteten Saal im umgebauten Zuschauerraum.

Dort wo sonst die Stuhlreihen stehen, ließen die Veranstalter Parkettboden verlegen, der nach der Gala als Tanzparkett fungierte. Im zweiten Teil des Abendprogramm entführte die „Julischka aus Budapest“, gesungen von Patrizia Häusermann, das Publikum ins Land von Salami und Paprika. Von Ungarn aus ging die Reise weiter ins Land von Giuseppe Verdi und seiner Oper „Ein Maskenball“ und nach Holland mit dem „Holzschuhtanz“ aus „Zar und Zimmermann“. Dabei tauschten die Tänzer der Tanzcompagnie unter der Leitung von Carlos Matos die holländischen Holzschuhe gegen Fußballschuhe und die Trachten gegen die typisch orangen Trikots der niederländischen Nationalmannschaft.

Bevor die Tanzfläche für die Zuschauer freigegeben wurde, zelebrierten alle beteiligten Künstler zur Arie „Oh mein Papa“ aus der musikalischen Komödie „Das Feuerwerk“ das Finale. Um 22 Uhr durfte dann endlich das Tanzbein geschwungen werden. Nach einem Auftritt von Paaren der Tanzschule Linhardt eröffneten Intendant Manuel Schöbel und Verwaltungsdirektor Till Wanschura mit ihren Frauen offiziell den Ball. Das musikalische Zepter beim allgemeinen Tanzvergnügen übernahm die „Damenkapelle“ aus Berlin.

Wer eine Pause von Walzer und Foxtrott brauchte, konnte bis in die Nacht hinein weiterem Kulturgenuss frönen. Auf der Studiobühne spielte die Dresdner Band „Prime Time“, in dem zur Teestube umfunktionierten Ballettsaal zelebrierten Yuki und Kazuhisa Kurumada eine japanische Teezeit. Als Mitternachtsact holten die Landesbühnen Sachsen das Zwingertrio auf die Bühne. Ein Heimspiel: Zwingetrio-Mitglied Peter Kube ist Schauspieldirektor am Radebeuler Theater. „Wir sind zufrieden mit dem Ball, die Karten waren innerhalb von sechs Wochen ausverkauft“, freute sich Schöbel zum Abschluss. Und 2016 soll der nächste Landesbühnenball stattfinden.

jv

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