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Bahnhofsfest in Lohsdorf mit Dampfzug

Bahnhofsfest in Lohsdorf mit Dampfzug

Zum Bahnhofsfest unter dem Motto "Reisen wie zu Uromas Zeiten" lädt der Schwarzbachbahnverein heute und morgen, jeweils ab 10 Uhr, auf den Bahnhof Lohsdorf ein.

Derweil arbeitet das sächsische Wirtschaftsministerium an der Erteilung der Betriebskonzession für den Abschnitt Lohsdorf-Kohlmühle der Schwarzbachbahn.

Wie in alten Zeiten erwartet jetzt in Lohsdorf der Königlich-Sächsische Dampfzug mit der Lok Nr. 145 und ein Reisezugwagen der IV. Klasse die Besucher zur Mitfahrt über die Bahnhofsgleise. Aber auch Festzelt, Hüpfburg, Kinderbasteln, Tombola und die sehenswerte Modelleisenbahn des Vereins stehen auf dem Programm.

Stolz präsentieren die Vereinsmitglieder ihre Fortschritte bei der Schaffung eines eigenen Parks an historischen Eisenbahnfahrzeugen. Glanzstück ist die Diesellok V10 C. Sie wurde umfassend aufgearbeitet und kehrte nach erfolgreicher Lastfahrt und eisenbahntechnischer Abnahme in die Reihe der betriebsfähigen Schmalspurdampfloks in Sachsen zurück. Sie soll als Zugpferd für die Bauzüge und später die Museumszüge ihre Dienste leisten.

Noch warten aber nicht nur die Vereinsmitglieder auf den ersten Spatenstich beim Wiederaufbau der Strecke durch das liebliche Schwarzbachtal. Die Stadt Hohnstein verspricht sich vom Betrieb der einzigen Schmalspurbahn in der Sächsischen Schweiz ein Plus sowohl bei den Tagesbesuchern wie auch den Touristen in der strukturschwachen Region.

Bürgermeister Daniel Brade (SPD) sieht der Erteilung der Konzession recht entspannt entgegen. Dann aber wartet auf ihn schon die unumgängliche Auseinandersetzung mit der Nationalparkverwaltung zur praktischen Umsetzung des Vorhabens.

"Der Antrag der Stadt Hohnstein ist uns nicht bekannt", erklärte allerdings die Parkverwaltung auf DNN-Anfrage, um anschließend schweres Geschütz aufzufahren: "Die ehemalige Strecke der Schwarzbachbahn durchquert mehrere Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorien wie Flora-Fauna-Habitat-Gebiete, geschützt durch die EU-Richtlinie NATURA 2000, Flächennaturdenkmale und Landschaftsschutzgebiete." Das weitere Prozedere scheint aber klar: "Falls es zu einem Genehmigungsverfahren kommt, haben wir diese Sachverhalte im Rahmen unserer naturschutzrechtlichen Stellungnahme einzubringen." Zuständig für das Verfahren sei die Landesdirektion Dresden.

Klar ist, dass der Wiederaufbau der Schwarzbachbahn kein Selbstläufer werden kann. Diverse Hemmschuhe und Halt zeigende Signale lauern auf der Strecke. Die Bauherren sollten deshalb neben Tatkraft, Geld und öffentlicher Förderung auch jede Menge Geduld und Bereitschaft zum Kompromiss mit in ihr Reisegepäck stecken.

Peter Weckbrodt

@www.schwarzbachbahn.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.08.2013

Peter Weckbrodt

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