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Badelust in Birkwitz - An anderen Seen entlang der Elbe herrscht noch "Land unter"

Badelust in Birkwitz - An anderen Seen entlang der Elbe herrscht noch "Land unter"

Es ist mehr Wasser da als normal, "aber sonst ist alles gut". Das sagt Maik Pohle, Eigentümer des Kies- und Badesees in Pirna-Birkwitz. Die Elbe hat das Badegewässer nicht erreicht.

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Baden trotz Hochwasser: Anita (li.) aus Lohmen und Lea aus Dresden waren erst drei Stunden in Pirna-Copitz als Fluthelfer unterwegs und haben sich dann im Birkwitzer Kiessee von den Anstrengungen erholt.

Quelle: Marko Förster

Allerdings ist "durch das steigende Grundwasser der Wasserspiegel um zwei Meter angestiegen. Aber das Wasser ist top, die Wiesen sind gemäht. Man kann in der Sonne liegen, baden und Tretboot fahren", versichert Pohle.

Schon seit Montag wieder geöffnet ist das Freizeitbad des Geibeltbades in Pirna. Das liegt zwar weit weg von der Elbe, aber an der Gottleuba und war vorsichtshalber ab 5. Juni geschlossen worden.Wer in den vergangenen Tagen noch nicht genug Wasser hatte, kann sich seit gestern auch wieder im Freibad des Geibeltbades vergnügen.

Trauriger steht es um das Thema Baden in Coswig, Radebeul und Dresden. Der Badesee in Kötitz unmittelbar an der Elbe ist vom Hochwasser betroffen. Erst heute wollen sich die Technischen Werke Coswig zu den Schäden äußern und einen Ausblick geben, wie es in dem beliebten Freibad weiter geht.

Geschlossen bleibt für die nächsten Wochen ebenso das Lößnitzbad in Radebeul. Auch hier macht nicht direkt die Elbe, sondern das Grundwasser zu schaffen. "Das Bad ist grundwassergespeist. Der Wasserspiegel steigt pro Tag um 30 Zentimeter, ist jetzt 2,80 bis 3 Meter über normal und schon beim eigentlich oberhalb des Sees befindlichen umlaufenden Weg angekommen. Schilder, Bäume, Geländer stehen im bzw. unter Wasser", schildert Bernd Willomitzer, Geschäftsführer der Stadtbäder und Freizeitanlagen Radebeul, die Situation. Er vermag weder zu sagen, wann der Grundwasserscheitel erreicht ist, geschweige denn, wann das Bad wieder geöffnet werden kann. "Ich rechne nicht vor August."

Im Stauseebad in Cossebaude, im Freibad Wostra und im Strandbad Wostra in Dresden, die durch die Elbe geflutet wurden, steht noch immer das Wasser. "Lediglich der Campingplatz ist relativ trocken", sagt Jana Zesch vom Sportstätten- und Bäderbetrieb der Stadt Dresden. "Der Umfang der Schäden ist noch nicht absehbar. Aber natürlich haben wir schon das Ziel, noch dieses Jahr wieder zu öffnen. Ob das zu schaffen ist, wissen wir aber noch nicht."

Was die Qualität der Fließgewässer wie der Elbe betrifft, sieht das sächsische Umweltministerium gegenwärtig keine akute Gefährdung für die Anlieger, hieß es gestern bei einer Pressekonferenz zum Thema Hochwasser. Es gebe zusätzliche Untersuchungen zur Qualität der Fließgewässer. Auch bei den Wasserversorgern werde die Trinkwasserqualität engmaschiger überwacht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.06.2013

Catrin Steinbach

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