Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+
Autozulieferer Druckguss meldet offiziell Insolvenz an

Autozulieferer Druckguss meldet offiziell Insolvenz an

Der Autozulieferer Druckguss Heidenau hat offiziell Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag wurde wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Dresden gestellt, sagte der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Dresdner Rechtsanwalt Franz- Ludwig Danko am Freitag.

Voriger Artikel
Rentner ohne Führerschein flüchtet nach Unfall in Grumbach
Nächster Artikel
Pleite von Druckguss Heidenau: Insolvenzverwalter will den Autozulieferer retten

Das Unternehmen Druckguss aus Heidenau hat offiziell Insolvenz angemeldet.

Quelle: Silvio Kuhnert

Wie die [link:700-NR_DNN_46138-1], ist die Firma pleite. Der hoch spezialisierte Autozulieferer, zu dem insgesamt sechs Firmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern gehören, beschäftigt fast 700 Mitarbeiter und gehört zu den größten Arbeitgebern im Dresdner Umland. Allein am Standort Dresden arbeiten mehr als 350 Menschen, im fränkischen Hof sind es 170, Hoym zählt rund 150 Mitarbeiter.

„Die Produktion läuft ohne Einschränkungen weiter, sämtliche Aufträge werden wie gewohnt erfüllt“, sagte Danko. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien zunächst über das Insolvenzgeld bis Ende August gesichert. Das Unternehmen zähle zu den modernsten Gießereien Europas. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist optimistisch, Druckguss wieder sanieren zu können.

Zu den Kunden der DGH-Group Druckguss Heidenau GmbH gehören nach eigenen Angaben auch namhafte Hersteller wie Audi, BMW, Daimler oder Volkswagen. Für diese stellen sie unter anderem Druckgussteile für Getriebe und Kupplungen her. Der Konzern erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 120 Millionen Euro. Angaben zum Ergebnis wurden nicht gemacht. Dennoch rutschte das Unternehmen bereits 2009 in die roten Zahlen, als die deutsche Autoindustrie in die Krise schlitterte. Details wurden nicht bekanntgeben. Mit Hilfe einer Landesbürgschaft in Höhe von 6,5 Millionen Euro wurde Druckguss vor dem Ruin gerettet. Zudem hätten der enorme Preisdruck in der Auto-Zuliefererbranche sowie unrentable Altverträge mit den Herstellern zur Zahlungsunfähigkeit beigetragen, hieß es.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr