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„Automatismen fehlen noch“ – BSG Chemie in Radebeul vor schwerem Kunstrasen-Spiel

„Automatismen fehlen noch“ – BSG Chemie in Radebeul vor schwerem Kunstrasen-Spiel

Die BSG Chemie Leipzig will sich nach dem schwachen 1:1 gegen Hohenstein-Ernstthal vergangene Woche die Punkte beim Radebeuler BC (Sonnabend, 15 Uhr) zurückholen.

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René Behring, Coach der BSG Chemie, will einen Auswärtssieg auf dem Kunstrasenplatz der Radebeuler.

Quelle: Andreas Döring

Trainer René Behring hofft, dass seine Mannschaft sich schnell an den Kunstrasen der Elbestädter gewöhnt und die Chancen besser nutzt. Sein Gegenüber Jan Seifert will gegen die Chemiker eine Serie fortführen.

Fünf Tabellenplätze aber nur vier Punkte trennen die BSG Chemie von den Radebeulern – das zeigt, wie eng es in der Sachsenliga derzeit zugeht. Einzig Tabellenführer Makranstädt ist mit 22 Punkten schon ein wenig enteilt. Auf die Spitze schaut René Behring aber derzeit nicht. „Natürlich will jeder, dass die Mannschaft in der Tabelle so weit wie möglich oben steht, und da werden von außen schnell die falschen Erwartungen gesteckt“, sagt Behring, der mit 15 Punkten derzeit den fünften Rang belegt – hinter den punktgleichen Leutzschern der SGL.

„Wir können im oberen Drittel mitspielen, genau in dem Fahrwasser bewegen wir uns jetzt. Für alles andere fehlen die Automatismen, die mannschaftliche Geschlossenheit und zwei, drei Typen, die den absoluten Willen haben, ganz oben anzugreifen“, erklärt der Trainer.

In Radebeul sollen trotzdem drei Punkte her. Dafür muss sich die Mannschaft jedoch an ungewohntes Geläuf gewöhnen. „Wir müssen uns mit dem Kunstrasen erst anfreunden. Ich hoffe, der Mannschaft gelingt das schnell, dann bekommen wir auch unsere Chancen, die wir diesmal besser nutzen müssen“, mahnt Behring angesichts der schwachen Torausbeute im letzten Spiel.

Daniel Lippmann steht dazu wieder zur Verfügung, bei Frank Paulus bestehen noch Fragezeichen zu einem Einsatz. Hier wolle er das Abschlusstraining abwarten, sagt Behring. Thomas Hönemann ist wieder im Training, kommt aber für das Spiel in Radebeul noch nicht in Frage. Auch fehlen wird Erik Bader wegen eines Muskelfaserrisses.

Der Radebeuler Trainer Jan Seifert hat dagegen alle Spieler an Bord. Er will den Schwung aus zwei Siegen in Folge mit in die Partie nehmen, schiebt den Leipzigern aber trotzdem die Favoritenrolle zu. „Chemie hat auswärts in Görlitz und Heidenau je einen Punkt geholt, das ist eine kampfbetonte, geradlinige Mannschaft, diesen Spielstil müssen wir annehmen“, so Seiferts Erfolgsrezept. „Wir wollen den Gegner beeindrucken und nicht umgekehrt.“ 

Sebastian Fink

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