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Ausgezeichnete Pianisten kommen nach Coswig

Ausgezeichnete Pianisten kommen nach Coswig

Wenn die diesjährige Coswiger Konzertreihe "Musik an den Höfen des Meißnischen Landadels" am Sonntag mit einem Duett der Bratschen-Virtuosin Peijun Xu und dem Pianisten Paul Rivinius auf Schloss Scharfenberg zu Ende geht, hat die neue Hauptsaison der Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land bereits begonnen.

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Pianist Alexej Gorlatch ist ein absolutes Ausnahmetalent. Der 1988 in Kiew geborene Ukrainer spielt am 21. September in der Villa Coswig.

Quelle: PR

Coswig. Denn tags zuvor treten im Ballsaal der Börse Coswig die "Bierhähne" auf. Sie wollen ab 20 Uhr mit ihrem Spaß-Programm den deutschen Schlager retten. Auch die anderen Termine für das zweite Halbjahr in Börse und Villa Teresa stehen fest. Und das neue Programm hat es in sich.

Ein paar "richtige Kracher" habe sie für die neue Spielzeit gewinnen können, sagt Villa-Leiterin Christiane Matthé. Neben Star-Klarinettisten Sharon Kam (23. November) werden in dieser Saison vier international renommierte Pianisten zu Gast in Coswig sein. "Das sind mehr als bisher", sagt die Leiterin. Die Villa habe sich zu einer sehr guten Adresse entwickelt.

Schon der erste Künstler, der am Sonnabend, dem 21. September, zum Auftakt im Kammermusiksaal der Villa am Flügel spielen wird, ist ein Ausnahmetalent. Der Ukrainer Alexej Gorlatch wurde mehrfach prämiert und erhielt 2011 den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Der Wettbewerb zählt zu einem der renommiertesten seiner Art.

Von internationalem Rang ist auch die Echo-Klassik-Preisträgerin Ragna Schirmer. Die gebürtige Hildesheimerin wird am 9. November in der Villa zu Gast sein. Zum Klavierkonzert am Heiligabend konnten die Coswiger den Koreaner Da Sol engagieren. Wie Gorlatch zählt er ebenfalls zur jungen Pianisten-Elite. Darüber hinaus wird eine Woche später der Usbeke Michail Lifits Werke von Mozart, Rachmaninow und Robert Schumann interpretieren. Neben Silvester-Feuerwerk und Mitternachtsbüffet gibt es an jenem Abend auch die Chance, mit dem Künstler persönlich zu reden.

"Man kann dem Künstler beim Spielen auf die Finger schauen", sagt Christiane Matthé zum Charme der Villa. Genau das sei es, was sich die bis zu 100 Gäste in dem Ambiente wünschen. Das mache Kammerkonzerte aus. In der größeren Börse würde das nicht funktionieren.

Die beiden Veranstaltungshäuser der Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land haben ihre Nischen gesucht und gefunden, sagt Geschäftsführer Thomas Kretschmer. Anhänger von Komödianten wie Olaf Schubert (1. Dezember) oder Fans größerer Tanzveranstaltungen kommen in der Börse auf ihre Kosten.

Die "ernste Schiene" fahre man dagegen in der Villa vor allem mit Kammermusik und Lesungen. So sind im Jubiläumsjahr von Hermann Hesse (50. Todestag) und Arthur Schnitzler (150. Geburtstag) demnächst zwei Lese-Abende zu den beiden Schriftstellern geplant. Ein weiterer Abend widmet sich den Werken von Erich Kästner. Skl

Mehr Hinweise zum Programm im Internet unter: www.boerse-coswig.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2012

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