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Ausbau der Kötzschenbrodaer Straße in Radebeul geht in letzte Phase

Verkehrsfreigabe Ende November angekündigt Ausbau der Kötzschenbrodaer Straße in Radebeul geht in letzte Phase

Ende November können Autos wieder über die Kötzschenbrodaer Straße zwischen der Weintraubenstraße und Am Gottesacker rollen. Das meint zumindest die Stadtverwaltung, die sich relativ optimistisch über den bisherigen Bauverlauf auf dem seit August 2015 gesperrten Straßenstück äußert.

Radebeul. Ende November können Autos wieder über die Kötzschenbrodaer Straße zwischen der Weintraubenstraße und Am Gottesacker rollen. Das meint zumindest die Stadtverwaltung, die sich relativ optimistisch über den bisherigen Bauverlauf auf dem seit August 2015 gesperrten Straßenstück äußert. So habe man im derzeit offenen Abschnitt zwischen Am Gottesacker bis kurz vor die Panzerstraße inzwischen den Straßenuntergrund mittels Bodenaustausch, Stabilisierungsvlies und neuem Schottermaterial instandgesetzt. Auch der Verlauf der künftigen Fußwege lässt sich anhand der Straßenborde erkennen. Zwar werden letzte Elektro-Hausanschlüsse noch hochwassersicher gebaut, außerdem die Grundstückszufahrten gepflastert und die Leitungen für die Straßenbeleuchtung noch gezogen, der Rest der Leitungen, etwa von Telekom und Gasversorger Enso sei aber schon verlegt.

Am Montag beginnt nun der zweite wesentlich kürzere Abschnitt der mehr als zwei Millionen Euro teuren Straßensanierung. Wie in dem ersten, rund 950 Meter langen Abschnitt wird ab der Panzerstraße bis kurz vor Einmündung zur Weintraubenstraße der alte Asphalt abgehobelt und der marode Straßenuntergrund Meter für Meter ausgebaggert. Dann folgen der Kabelrohrleitungsbau und der schichtenweise Neuaufbau des Straßenuntergrundes. Zum Abschluss werden Geh- und Radwege gebaut.

Nötig hat den Straßenausbau nicht nur der miserable Zustand der Hauptverkehrsstraße gemacht, dem in diesem Abschnitt meistenteils ein ordentlicher Fußweg fehlte, sondern die Neuverlegung eines Abwasserkanals durch die Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul (WSR). Anwohner hatten gegen dieses Ansinnen erst protestiert, sich kurz nach Beginn der Arbeiten jedoch mit WSR und Stadtverwaltung geeinigt (DNN berichteten). Weil die Straße hochwassergefährdet ist und ein ungünstiges Gefälle ausweist, gestaltet sich der Bau einigermaßen schwierig, deshalb auch die lange Bauzeit.

Deren Erschwernisse, zumindest aus Sicht er der Stadtverwaltung, von den Anwohnern einigermaßen stoisch hingenommen werden. Sie können mitunter tageweise nicht an ihre Grundstücke heranfahren. Ärger machen dagegen Radfahrer, die trotz Absperrung durch die Baustelle hindurch fahren.

Von Uwe Hofmann

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