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Aufregung im Landgestüt Moritzburg: ARD-Morgenmagazin ist zu Gast und sendet live

Aufregung im Landgestüt Moritzburg: ARD-Morgenmagazin ist zu Gast und sendet live

„Der mobile Mensch" lautet das Motto einer Themenwoche in der ARD. Und so ist auch Morgenmagazin-Meteorologe Donald Bäcker mobil und reist diese Woche von Isenbruch, dem westlichsten Zipfel Deutschlands, nach Zentendorf (bei Görlitz), dem östlichsten Ort.

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Meteorologe Donald Bäcker in Moritzburg

Quelle: Catrin Steinbach

Jeden Tag hat er als Reporter ein anderes Verkehrsmittel, mit dem er sich bis zur Tagesetappe durchschlagen muss. Am Donnerstag war das Landgestüt Moritzburg das Etappenziel.

Mobil ist man hier im weitesten Sinn mit dem Pferd. Deswegen legte Donald Bäcker die letzten Meter mit der Kutsche zurück. „Die Sendung ist eine tolle Werbung fürs Land, für den Ort und die Kulturlandschaft Moritzburg überhaupt", freute sich Matthias Görbert, der Leiter der Sächsischen Gestütsverwaltung. Rund drei Millionen Menschen täglich sehen im Schnitt 30 Minuten das Morgenmagazin, sagt Redakteur Michael Heussen. Gestüts-Chef Görbert war beim ARD-Dreh in Moritzburg dabei und sorgte höchstpersönlich dafür, dass alles klappt.

„Auf das Stichwort holen Sie das Hufeisen aus dem Feuer und schlagen mit dem Hammer mehrmals drauf, wär schön, wenn die Funken fliegen...". Einer der Kameramänner gibt Siegbert Groschischka, dem Schmiedemeister aus dem Landgestüt Moritzburg, noch mal eine kurze Regieanweisung. Wenig später gehen die Kameras an. 7.35 Uhr Live-Schaltung in das ARD-Morgenmagazin. Sieben gibt es insgesamt. 5.35 Uhr die erste, 8.35 Uhr die letzte. Donald Bäcker nimmt kurz auf die Arbeit des Hufschmieds Bezug und verrät dann den Zuschauern, wie das Wetter wird. An diesem, am nächsten Tag und am Wochenende.

Ganz schön viel Text. Und nichts abgelesen. „Klar, das hab ich alles im Kopf", sagt Bäcker. Denn er ist nicht nur Reporter und Moderator, sondern studierter Meteorologe, arbeitet als freier Mitarbeiter bei Kachelmanns Meteomedia. 3 Uhr morgens steht er in der Regel auf, überarbeitet noch mal seine Wetterdatenauswertung und Wetterprognose vom Vorabend, setzt selber die Symbole in die Wettergrafiken und schickt sie zu Meteomedia in die Schweiz. Dort werden sie sendefertig gemacht und bei jeder Live-Schalte ins Fernsehbild „gezaubert".

Bäcker sieht die Grafiken nicht, muss sich drauf verlassen, dass die richtige Karte zum richtigen Zeitpunkt eingeblendet wird. Sind die Live-Schalten ins Morgenmagazin überstanden, wird in der Mobilitätswoche am Nachmittag eine Vier-Minuten-Reportage für den nächsten Tag gedreht. Deshalb ging es am gleichen Tag noch nach Dresden zur Schwebebahn. „Dann schließe ich mich einer Wandergruppe an", erzählt der Wetter-Mann. Und da wird ein bisschen getrickst, denn bis Görlitz wandert er natürlich nicht.

Catrin Steinbach

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