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Aufräumen nach der Brandkatastrophe: Bauleute entkernen alte Schule in Döbra

Großbrand bei Liebstadt Aufräumen nach der Brandkatastrophe: Bauleute entkernen alte Schule in Döbra

Drei Wochen nach dem Großbrand entkernen Bauleute die alte Schule im Liebstädter Ortsteil Döbra. Dabei werden die erhaltenen Teile des Wohngebäudes gesichert, damit nicht noch mehr Schaden entsteht.

Bei dem Feuer Anfang des Monats war der Dachstuhl komplett abgebrannt. Das Gebäude wird jetzt durch ein Notdach vor Regen und Schnee gesichert.
 

Quelle: Daniel Förster

DÖBRA.  Drei Wochen nach dem Großbrand entkernen Bauleute die alte Schule im Liebstädter Ortsteil Döbra. Dabei werden die erhaltenen Teile des Wohngebäudes gesichert, damit nicht noch mehr Schaden entsteht. Die Arbeiten konzentrieren sich zunächst auf das Obergeschoss des um 1870 errichteten Hauses im Unterdorf. Derzeit räumt ein Team von Brandschadenssanierern Schutt aus den Räumen. Zwischenwände werden abgerissen. Der Putz kommt von den Außenwänden. Bereits in der vergangenen Woche haben die Bauleute die verkohlten Überreste des alten, eingestürzten Dachstuhls samt der Zwischendecke zum Dachboden abgetragen und ein Notdach errichtet. Gerade rechtzeitig, bevor der Schnee kam, wurden sie damit fertig.

Auch die nasse Dielung und der Einschub müssten raus, sagen die Fachleute. Der Schutt – verbrannte Balken, alte Ziegel und Trümmer - der über eine Rutsche vor das Haus befördert wird, hat bereits über 20 Container mit zwischen sieben und zehn Kubikmetern Fassungsvermögen gefüllt, erzählt einer der Sanierer, der für die Firma Mibag mit Sitz in Dresden arbeitet. In Abstimmung mit dem Versicherungsgutachter lässt das auf Brand- und Wasserschadensbeseitigung und -sanierung spezialisierte Unternehmen jetzt die Immobilie sichern und nötige Rückbauarbeiten vornehmen.

Der Großbrand am Abend des 1. Februar hatte den Dachstuhl und das Obergeschoss der alten Döbraer Schule in Schutt und Asche gelegt. Die 43-jährige Eigentümerin, die das Haus vor mehr als zehn Jahren von der Stadt gekauft hatte und die gemeinsam mit ihrem drei Jahre älteren Lebenspartner sowie ihrem siebenjährigen Sohn vor anderthalb Jahren eingezogen war, verlor bei der Katastrophe ihr Zuhause. Viele Dorfbewohner verbinden mit dem Haus, das früher Dorfschule und später Kindergarten war, Erinnerungen an ihre Kinder- und Jugendzeit.

Von Daniel Förster

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