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Auf den Straßen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sank 2013 die Zahl der Verunglückten

Auf den Straßen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sank 2013 die Zahl der Verunglückten

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im vorigen Jahr leicht gesunken. Es wurden auf den Straßen im Kreisgebiet auch weniger Menschen verletzt.

Pirna.

Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, ereigneten sich 2013 im Landkreis 5755 Unfälle. Im Vorjahr waren es noch 5820. "Dies stellt einen Rückgang von 1,1 Prozent dar", informierten die Ordnungshüter.

Im vergangenen Jahr wurden auch weniger Menschen im Straßenverkehr verletzt als 2012. Die Zahl der Verunglückten sank von 972 auf 907. Während die Anzahl der Leichtverletzten zurückging, stieg die Zahl der Schwerverletzten von 236 auf 245 an. Elf Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Im Vorjahr waren noch 15 Tote zu beklagen. "2013 kam auf den Straßen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kein Kind ums Leben", teilte die Polizei mit. 19 Kinder wurden allerdings schwer verletzt, weitere 52 Kinder erlitten leichte Verletzungen. Von den verunglückten Mädchen und Jungen waren 17 mit einem Rad unterwegs, 26 zu Fuß. Als Mitfahrer in einem Auto kamen 28 zu Schaden.

Hauptursache bei Unfällen mit Verletzten war zu hohe Geschwindigkeit. In rund 21 Prozent der Fälle zeigte der Tacho ein Tempo an, das entweder über dem erlaubten Limit lag oder den Straßen-, Sicht- und Witterungsbedingungen unangepasst war. Weitere Hauptursachen für Crashs waren Missachtung der Vorfahrtsegeln (rund 15 Prozent) sowie zu geringer Abstand zum Vorausfahrenden (zirka 10 Prozent).

Die Polizeibeamten stellten im vorigen Jahr einen Anstieg der Unfallfluchten fest. 1205 Menschen verließen 2013 unerlaubt den Unfallort. Das waren 55 mehr als im Jahr zuvor. 41 Prozent der Fälle konnte die Polizei aufklären. Die Polizei hob in ihrer Mitteilung deutlich hervor, dass Unfallflucht kein Kavaliersdelikt ist. Wer überführt wird, dem droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Während im Landkreis weniger Unfälle zu verzeichnen waren, kletterte die Zahl der Straftaten. Im vorigen Jahr wurden 15 500 Fälle erfasst, das waren 683 mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung um 4,6 Prozent. Die Polizei konnte jedoch mehr Taten aufklären als 2012. Bei 10 309 Gesetzesverstößen, 507 mehr im Vergleich zum Vorjahr, gelang es den Beamten, den oder die Täter zu ermitteln. Die Aufklärungsquote verbesserte sich so von 66,1 auf 66,5 Prozent. Rund 75 Prozent der Tatverdächtigen waren Männer.

Die Kriminalitätsstatistik führen Diebstahldelikte an. Zwar ist ihr Anteil an der Gesamtkriminalität von 33,2 auf 32 Prozent gesunken, allerdings ist in absoluten Zahlen ein Anstieg der Fallzahlen um 47 auf 4966 Fälle zu beobachten. Vor allem auf Fahrräder haben es Langfinger zunehmend abgesehen. Im vorigen Jahr wurden mit 485 Drahtesel entwendet. Das waren 50 mehr als im Jahr 2012. Auch der Kfz-Diebstahl nahm zu. 168 Autos sind im vorigen Jahr verschwunden, das waren 23 mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der Rauschgiftdelikte sank um 27,2 Prozent auf 539 Fälle. Jedoch gab es im Gegensatz zum Vorjahr einen Drogentoten zu beklagen. Die Polizei stellte im Kreisgebiet rund 1,4 Kilogramm Marihuana und zirka 2,9 Kilo Crystal sicher.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2014

Silvio Kuhnert

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