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Asylheim in Gröditz vorerst vom Tisch

Asylheim in Gröditz vorerst vom Tisch

Der Meißner Kreistag hat gestern in Strehla über die künftige Unterbringung von 100 Asylbewerbern entschieden, die der Bund dem Landkreis zuteilen wird. So ist geplant, 50 Asylbewerber in Gröditz und 50 weitere in Riesa einzuquartieren.

Anders als zunächst vorgesehen, werden in Gröditz in einem Block Wohnungen bereit gestellt, in dem die 50 Bewerber leben sollen, bis über ihre Anträge entschieden wird.

Eine weitere Wohnung werde dort für Sozialbetreuer eingerichtet. Der Kreis entschied sich damit gegen eine Sammelunterkunft in Modulbauweise. Diese Variante auf einer kreiseigenen Fläche komme nur infrage, falls die Wohnungsvariante nicht funktioniert. Dies gilt aber als eher unwahrscheinlich.

Gröditz' Bürgermeister Jochen Reinicke (parteilos) ist froh: "Wir waren nie gegen die Unterbringung an sich, nur gegen die Container-Variante." Diese war zunächst geplant. Bisher leben in den zwei Sammelunterkünften des Kreises in Radebeul 122, in Weinböhla 106 Flüchtlinge, weitere in Wohnungen.

In Riesa soll ein leer stehendes Haus in der Nickritzer Straße vom Eigentümer, der Wohnungsgesellschaft mbH Riesa, für fast 590 000 Euro saniert und an den Kreis vermietet werden. Anwohner sehen dort noch ein Problem. Die Abwasserentsorgung soll gesichert werden, der Kreis müsse mit Geld helfen.

Vor dem Votum gab es eine hitzige Debatte, die fremdenfeindliche Züge annahm. Zu einer Demonstration der NPD und einer Gegendemonstration in Strehla kamen laut Polizei knapp 50 Leute. Es gab keine Zwischenfälle. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.10.2012

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