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Aschenbrödel-Schau nimmt Abschied von Schloss Moritzburg bei Dresden

Aschenbrödel-Schau nimmt Abschied von Schloss Moritzburg bei Dresden

Aschenbrödel-Schau adé: Die vierte Ausgabe der beliebten Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wird in dieser Form die vorerst letzte in Schloss Moritzburg bei Dresden sein.

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Aschenbrödel-Ausstellung in Moritzburg (Archiv)

Quelle: Schlösserland Sachsen

Dabei soll das barocke Jagdschloss vom 16. November an noch stärker als bisher einem Filmset ähneln - wie vor 40 Jahren beim Dreh des Klassikers.

Bilder der Ausstellung 2012:

Die Schau werde sich dabei besonders mit der Figur Aschenbrödel beschäftigen, wie ein Museumssprecher sagte. „Wir hinterfragen das schwer begreifbare Phänomen, zeigen die Wahrnehmung über Jahrzehnte, beleuchten den Prinzessinnenkomplex und das, was die Menschen in Aschenbrödel sehen und wie es dargestellt wird.“Schloss Moritzburg präsentiert sich bis März 2014 wieder als authentischer Drehort, erzählt auf 2000 Quadratmetern aber auch die Geschichte der Darsteller und anderer Schauplätze des Films und zeigt 37 Kostüme und Requisiten aus den Babelsberger Studios und Tschechien in nachgebauten Kulissen.

Dank der Filmmusik von Karel Svoboda könnten sich die Besucher auch selbst in die Filmrollen träumen, wirbt das Museum. „Es sind zehn große Schaubilder zu sehen mit traditionellen Exponaten, aber auch völlig neue Installationen, die den Mythos des Märchenfilms beleuchten“, sagte Schlossleiterin Ingrid Möbius.Der Märchenklassiker war 1972/73 zum Teil in dem Barockschloss gedreht worden. Die anhaltende Faszination der deutsch-tschechischen Koproduktion puschte seit 2010 alljährlich die Besucherbilanz des Museums. Insgesamt kamen in den Wintern bisher rund 430 000 Gäste, um Originalkostüme und Requisiten zu sehen.

Dieser Erfolg der Aschenbrödel-Schau verhalf der Sammlung des Moritzburger Schlosses sogar zu neuen Schätzen: Für das Barockmuseum wurde wertvolles historisches Tafelsilber der Wettiner gekauft.Die Besucherzahlen gingen jedoch mit jeder Auflage der Schau zurück. „Im ersten Jahr waren es rund 180 000, das letzte Mal rund 108 000“, sagte ein Sprecher der Staatlichen Schlösserverwaltung. „Mit 80 000 diesmal wären wir sehr glücklich.“ 2014 dann nimmt Aschenbrödel eine Auszeit von Moritzburg, wie Schlossleiterin Möbius ankündigte. „Für den Winter 2015 planen wir aber eine neue, fest installierte Dauerausstellung zu dem Film.“

dpa

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