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"Aschenbrödel-Film": Musik im Moritzburger Märchenschloss

"Aschenbrödel-Film": Musik im Moritzburger Märchenschloss

Bald dreht sich auf Schloss Moritzburg wieder alles um "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" Diesmal stehen die zauberhafte Filmmusik und ihr Komponist Karel Svoboda sowie der Regisseur Václav Vorlícek im Mittelpunkt.

Moritzburg. Moritzburg. Bald dreht sich auf Schloss Moritzburg wieder alles um "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" Diesmal stehen die zauberhafte Filmmusik und ihr Komponist Karel Svoboda sowie der Regisseur Václav Vorlícek im Mittelpunkt.

Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder so weit: Schloss Moritzburg verwandelt sich ab dem 10. November für fast vier Monate in ein Märchenschloss, in dem sich alles um den beliebten Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" dreht. Gedreht wurde die Koproduktion zwischen der DEFA und den tschechischen Filmstudios Barrandov vor 40 Jahren im Winter 1972/73, wobei wichtige Szenen in Moritzburg aufgenommen wurden.

Standen in der Ausstellung im vergangenen Jahr die Filmkostüme im Mittelpunkt, so werden diesmal die zauberhafte Filmmusik und der Komponist Karel Svoboda sowie der Regisseur Václav Vorlícek mit seinen größten Filmerfolgen wie den Klassiker "Der Prinz und der Abendstern", "Das Mädchen auf dem Besenstiel" oder die beliebte Fernsehserie "Arabella, die Märchenbraut" vorgestellt. Der 2007 verstorbene Komponist Karel Svoboda war besonders für deutsche Musikproduzenten die Hitmaschine schlechthin.  Neben vielen anderen Erfolgstiteln schrieb er auch für den bekannten Sänger und Entertainer Karel Gott die Filmmusik zur Zeichentrickserie "Biene Maja".

Darüber hinaus werden erstmals die originalen Musikinstrumente aus der berühmten Ballsaalszene zu sehen sein, die entgegen landläufiger Annahmen nicht im Schloss Moritzburg, sondern in einem Studio gedreht wurde. Unter anderem wurde von der Orgelwerkstatt Wegscheider in Wilschdorf ein detailgetreuer Nachbau der Orchester-Orgel angefertigt. Orgelbauer Martin Paul hat in wochenlanger Kleinarbeit das Aussehen der Filmorgel rekonstruiert und nachgebaut. "Das Gehäuse der originalen Orgel ist leider nicht mehr erhalten, die Orgel wurde demontiert." Das Innenleben der Filmorgel soll noch existieren und mit einem neuen Gehäuse im Tempel einer Freimaurerloge genutzt werden.

Nach langer Recherche ist Orgelbauer Hartmut Schütz auf die Spur der Original-Instrumente, die beim Filmdreh eingesetzt wurden, gekommen. Nun stehen sie als Exponate für die kommende Ausstellung zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Nachbau der Orgel und dem und dem tanzenden "Märchenpaar" ersteht so die berühmte "Ballsaalszene" wieder.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2012

Hannelore Schuster

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