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Architekturpreis der TU Dresden zeichnet Entwurf für Museum in Dippoldiswalde aus

Architekturpreis der TU Dresden zeichnet Entwurf für Museum in Dippoldiswalde aus

Tobias Maisch ist einer der diesjährigen Preisträger des elften Architekturpreises der TU Dresden. Der 27-jährige Architekturstudent hat sich mit seinem Entwurf für ein Museum in Dippoldiswalde gegenüber 110 Konkurrenten bis zur Spitze durchgesetzt.

Das Projekt entstand im Rahmen einer Semesterarbeit. Entstehen soll ein Bergbauzentrum und -museum. "Der Ort, an dem das realisiert wird, ist durch die bereits vorhandene, teils historische Bebauung geprägt", erklärte der Architekturstudent. "Die vorhandenen Gebäude bilden bereits ein städtebauliches Ensemble, in das ich nur behutsam eingreifen kann, damit es seine ursprüngliche Qualität nicht verliert. Der Entwurf soll die bestehende Situation aufnehmen und den Ort durch Hinzufügen beziehungsweise Abbrechen von Baukörpern eine erinnernde und zugleich neue Atmosphäre geben."

Besonders viel Aufmerksamkeit hat Tobias Maisch dem Hof des Grundstücks gewidmet. Dieser wird derzeit nicht genutzt. Durch die Anordnung der Eingänge zum Bergbaumuseum und Bergbauzentrum soll ihm eine zentrale Funktion als Aufenthaltsort zugesprochen werden. Sein Projekt trägt den Titel "Der erinnernde Ort". Die Geschichtsträchtigkeit des Grundstücks soll erhalten bleiben, dennoch wird dem Objekt eine neue, moderne Atmosphäre gegeben.

Tobias Maisch, der ursprünglich aus Nürtingen bei Stuttgart kommt, studiert im elften Fachsemester Architektur an der TU Dresden und wird nächstes Jahr sein Diplom abschließen. Danach möchte er gerne weiterhin in Dresden leben und arbeiten. "Ich hoffe, hier bleiben zu können", sagte der 27-Jährige, "Viele gute Architekten verlassen Dresden, schließen sich dem Strom an und gehen nach Berlin oder in andere deutsche Großstädte. Was ich nach dem Studium mache, hängt vom Angebot ab."

Der junge Mann hat im Laufe seines Studiums bereits in diversen Architektenbüros gearbeitet. Der Plan, sich mit Kollegen und Kommilitonen selbstständig zu machen, steht für ihn im Raum.

Der Architekturpreis der TU Dresden wird in diesem Jahr zum elften Mal für herausragende Studienarbeiten der letzten beiden Semester verliehen. Architekten und Landschaftsarchitekten wollen hier ihr Können und die Vielfalt der Ausbildung an der TU Dresden hervorheben. Von insgesamt 111 eingereichten Projekten wurden 76 in die engere Auswahl einer unabhängigen Jury gezogen, die aus Architekten und Landschaftsarchitekten besteht. Bewertet wird die qualitative Auseinandersetzung mit dem Projekt. Alle eingereichten Arbeiten sowie Kommentare der Jury werden in einer Publikation veröffentlicht. Neben regionalen Themen, wie dem Museumsbau in Dippoldiswalde, kann man beispielsweise Vorschläge für den Bau einer Whisky-Destillerie, Lösungsansätze für die Erweiterung des Deutschen Archäologischen Instituts in Jerusalem oder Pläne für den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses in Oslo bewundern.

Im Rahmen der Diplomfeier findet am 25. Juli um 16 Uhr die Preisverleihung im großen Festsaal des Palais im Großen Garten statt. Die Ausstellung kann vom 26. Juli bis zum 10. August jeweils Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr besucht werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2014

Juliane Weigt

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