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Arbeitslosenzahl in Dresden steigt im Dezember leicht an - Jahresvergleich deutlich positiver

Arbeitslosenzahl in Dresden steigt im Dezember leicht an - Jahresvergleich deutlich positiver

Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden hat sich im Dezember um 145 auf 23.906 erhöht. Die Arbeitslosenquote liegt damit weiter bei 8,9 Prozent. Im Vergleich zum Jahresbeginn ist die Zahl aber deutlich niedriger.

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Im Dezember 2011 waren noch 3.815 Dresdner mehr ohne Job. Das geht aus den aktuellen Arbeitsmarktzahlen hervor, die die Agentur für Arbeit Dresden am Dienstag veröffentlicht hat. Im gesamten Agenturbezirk, der neben Dresden auch Radebeul und Radeberg umfasst, liegt die Quote bei 8,5 Prozent. Zählt man diejenigen dazu, die sich in beruflicher Weiterbildung, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Altersteilzeit oder Ähnlichem befinden, liegt die Quote bei 11,7 Prozent.

„Das Jahr 2011 war - abgesehen von den jährlichen saisonalen Schwankungen - aus Sicht des Arbeitsmarktes ein sehr gutes und stabiles Jahr. Die kontinuierlich hohe Arbeitskräftenachfrage und das daraus resultierende Beschäftigungswachstum beeinflussten die Arbeitslosigkeit positiv, die im Jahresdurchschnitt erneut deutlich niedriger als noch im Vorjahr ausfiel. Im September sank die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk erstmalig unter 9 Prozent und hat bis Jahresende diesen Wert nicht mehr überschritten", bilanziert Agentur-Chef Thomas Wünsche.

Vor allem die Zahl der jungen Arbeitslosen geht zurück. Sie sank auch im Dezember um 13 auf aktuell 2183 Arbeitssuchende unter 25. Im Jahresdurchschnitt suchten im kompletten Agenturbezirk 2.963 Jugendliche einen Job, rund ein Fünftel weniger als 2010. „Die Bilanz des Ausbildungsmarktes machte deutlich, dass sich die Bewerber-Stellen-Relation weiter zugunsten der Bewerber verschoben hat. Logische Konsequenz daraus war und ist, dass ausbildungswillige Unternehmen noch eher mit der Azubi-Suche beginnen und sich schneller entscheiden", so Wünsche.

Sachsenweit waren im Dezember 2011 etwa 208.000 Menschen ohne Job, rund 7000 mehr als im November, aber 28.000 weniger als vor zwölf Monaten. Die Arbeitslosenquote blieb mit 9,8 Prozent weiter im einstelligen Bereich, im Monat davor lag sie bei 9,4 Prozent. Die Entwicklung sei für die Jahreszeit typisch, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Jutta Cordt. „Insofern zeigt sich der sächsische Arbeitsmarkt robust." Bundesweit stieg die Arbeitslosenquote um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent.

sl / dpa

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