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Anwohner sauer über Wegfall von Parkplätzen in Pulsnitz

Trinkbrunnen soll Kirchplatz schmücken Anwohner sauer über Wegfall von Parkplätzen in Pulsnitz

Die Pfefferkuchenstadt will in diesem Jahr die Innenstadtsanierung fortsetzen. Dafür sind im Haushalt der Kommune 300.000 Euro reserviert. Allerdings zeichnet sich bereits jetzt ein gewisses Konfliktpotenzial mit den Anwohnern ab. So müssen nicht nur Bäume weichen.

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Der historische Kirchplatz an der Stadtkirche St. Nikolai bedarf dringend einer Schönheitskur. Aber den Umbauplänen fallen diverse Parkplätze zum Opfer.

Quelle: Werner Peters

Pulsnitz. Die Pfefferkuchenstadt will in diesem Jahr die Innenstadtsanierung fortsetzen. Dafür sind im Haushalt der Kommune 300 000 Euro reserviert. Geplant ist, mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Städtebauprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, den Kirchplatz rings um die Stadtkirche St. Nicolai neu zu gestalten. Die entsprechenden Planungsunterlagen wurden auf der jüngsten Stadtratssitzung vorgestellt. Federführend ist die Architektin Susann Uhlig vom Radeberger Planungsbüro Mario Schubert.

Ihren Plänen zufolge soll der historisch bedeutende Kirchplatz, der sich nur einen Steinwurf vom Rathaus und Pfefferkuchenmuseum entfernt befindet, in naher Zukunft zu einem wichtigen Anziehungspunkt für Touristen und Anwohner werden. Demnach bekommt der neugegliederte Platz attraktive Pflanzflächen und Sitzmöglichkeiten. Quasi als i-Tüpfelchen ist ein Trinkbrunnen geplant, der an den Pulsnitzer Theologen und Missionar Bartholomäus Ziegenbalg erinnern soll.

Allerdings zeichnet sich bereits jetzt ein gewisses Konfliktpotenzial mit den Anwohnern ab. So müssen nicht nur Bäume weichen. Auch ein Teil der Anwohnerparkplätze wird für Grünflächen benötigt. Zwar will die Stadt Ersatzstellflächen anbieten, doch deren Erreichbarkeit ist mit Laufwegen verbunden. Außerdem gibt es in der Bürgerschaft Zweifel hinsichtlich der veranschlagten Kosten. So könnten etwa archäologische Grabungen für Überraschungen sorgen. Unter dem Kirchplatz befand sich bis 1840 ein Friedhof mit Grüften, weiß man im Rathaus. Laut Bürgermeister Peter Graff (FDP) werden die Planungen momentan nochmals überarbeitet. Nach seiner Einschätzung könnte der Stadtrat im März darüber abstimmen.

Werner Peters

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