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Anbau in Rot, Gelb und Grün - Naundorfer Grundschüler nehmen im September Neubau in Besitz

Anbau in Rot, Gelb und Grün - Naundorfer Grundschüler nehmen im September Neubau in Besitz

"Unseren Kindern 1905" heißt es überm Eingang des altehrwürdigen Schulhauses der Grundschule Naundorf. Die zweizügige Schule an der Bertheltstraße ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch deutlich zu klein, um alle Schüler aufnehmen zu können.

Radebeul.

Deshalb ist seit Mai vergangenen Jahres ein moderner Anbau emporgewachsen, an dem stehen könnte "Unseren Kindern 2014". Weil das aber reichlich altmodisch wirken würde, gibt es jetzt einen vertikalen Schriftzug, der über alle drei Stockwerke reicht: "Grundschule Radebeul-Naundorf".

Bereits mit Beginn des neuen Schuljahres sollen die Naundorfer Grundschüler den Neubau beziehen. Bis zum 1. September fertig zu werden, sei "ein sportliches Ziel" gewesen, gibt Holger Jacob, Projektleiter im Radebeuler Bauamt zu. "Aber wir schaffen das." Der Altbau soll dann bis Jahresende wieder auf Vordermann gebracht werden. Wenn alles gut geht, dürfte die Schule im ersten Quartal 2015 komplett fertig sein. Nur 140 Schüler haben in den Altbau gepasst. Bis zu 225 Kinder wird die Grundschule künftig aufnehmen können. Um während der Arbeiten alle Schüler unterzubringen, hatte die Stadt drei Containerzimmer auf dem Schulhof aufstellen lassen. Sie werden jetzt übergangsweise als Werkräume genutzt.

Um- und Erweiterungsbau kosten insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro. 1,4 Millionen Euro davon stammen aus EU-Mitteln, 190 000 Euro sind Landesmittel und 2,2 Millionen Euro investiert die Stadt Radebeul selbst. "Fast 3,5 Millionen Euro an Bauleistungen sind bislang vergeben worden", berichtet Jacob. 38 Firmen seien am Umbau beteiligt. So viel lässt sich jetzt schon mit Fug und Recht sagen: Der Neubau, der sich unmittelbar an den vierstöckigen Altbau anschließt, macht einen modernen, freundlichen Eindruck. Durch das Foyer gelangt man in einen großen Mehrzweckraum, der zweigeteilt werden kann und auch als Speiseraum genutzt wird. Selber gekocht wird nicht, es gibt eine Ausgabeküche.

Im Neubau findet der eigentliche Schulbetrieb statt, denn dort befinden sich sämtliche acht Klassenräume. Ihr Zimmer verfehlen können die Schüler nicht. Sie erkennen es am Farbstreifen neben der Tür, der zur besseren Unterscheidung für die Kleinen in Rot, Grün oder Gelb gehalten ist - wie bei der Ampel. Der Anbau verfügt zudem über einen Aufzug für gehbehinderte Kinder und barrierefreie Toiletten. Bis der Altbau fertig ist, wird es im Neubau allerdings recht beengt zugehen. Denn die Räume müssen als Hort- und Klassenzimmer doppelt genutzt werden.

Im Altbau sollen künftig die Werkenräume, Zimmer für die Ganztagsangebote, die Mediathek und Räume für den Dorf- und Schulverein von Naundorf untergebracht werden. Was das denkmalgeschützte Gebäude angeht, sind die Bauarbeiter dabei, den Putz abzuschlagen und Wärmedämmputz aufzubringen. Nächste Woche beginnt der Umzug in den Neubau. "Wir transportieren Tische, Stühle und alle anderen Möbel in den Neubau, damit in der Woche darauf dann der Ausbau des alten Schulhauses beginnen kann", so Jacob.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2014

Katrin Richter

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