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An der Pechhütte wird es auf der Staatsstraße in Heidenau in der kommenden Woche eng

Elbradweg-Umleitung über S 172 entfällt An der Pechhütte wird es auf der Staatsstraße in Heidenau in der kommenden Woche eng

Auf der Staatsstraße 172 in Heidenau steht ab kommenden Montag bis Mittwoch in Höhe der Pechhütte nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund: die Umleitungsstrecke für den Elbradweges wird zurückgebaut. Ab nächster Woche können Radler ab der Villa Else in Richtung Pirna wieder entlang des Flusses fahren. Ungestörte freie Fahrt auf der beliebten Route bedeutet dies aber nicht.

Über ein Jahr lang war der Elbradweg ab Villa Else bis zur Stadtgrenze nach Pirna in Heidenau gesperrt.

Quelle: Silvio Kuhnert

Heidenau. In der kommenden Woche wird die Staatsstraße S 172 in Heidenau zu einem Nadelöhr. In der Höhe der Pechhütte und des Abzweigs Am Niederhof erfolgt vom 8. bis 13. August der Rückbau der Umleitungsstrecke für den Elbradweg. Ab kommenden Montag bis Mittwoch kommt es sogar zu einer halbseitigen Sperrung der früheren Bundes- und heutigen Staatsstraße in diesem Bereich, wie Heidenaus Ordnungsamtsleiter Torsten Walther mitteilte. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

„Um die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, sollen zunächst nur die Leitborde zurückgebaut und der ursprüngliche Bauzustand für die Seite gegenüber der Pechhütte – Gehweg, Bushaltestelle usw. – wiederhergestellt werden“, berichtete Walter. Der Rückbau der Fahrbahnverbreiterung unmittelbar vor der Pechhütte ist erst für den Spätherbst geplant. Die Hoffnung im Heidenauer Rathaus ist, dass dann die Hochwassersanierung auf der Pirnaer Straße beendet ist. Diese Route soll als Entlastungsstrecke für die S 172 dienen. Derzeit ist die Pirnaer Straße entlang der Elbe komplett gesperrt.

Eine Komplettsperrung auf einem Teil des Elbradwegs gilt für Radler und Fußgänger auch noch bis kommenden Montag. Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) baut ab der Villa Else bis zu Stadtgrenze nach Pirna eine Hochwasserschutzlinie. Wie Walter informierte, neigen sich die Arbeiten an der Spundwand in diesem Abschnitt dem Ende zu. Am kommenden Montag ist die Endabnahme in diesem Bereich geplant, „so dass der Radweg voraussichtlich am Vormittag des 8. Augusts in dem Abschnitt zwischen Am Niederhof und Villa Else wieder freigegeben werden kann“, so Walther. Mit der Freigabe entfallen die beiden langen Umleitungsstrecken. So müssen Radfahrer zum einen nicht mehr mit der Fähre auf die andere Elbseite übersetzen und über Copitz in Richtung Sächsische Schweiz radeln. Zum anderen ist ebenfalls die andere Umleitung über die S 172, Waldstraße und Geschwister-Scholl-Straße nicht mehr von Nöten. Sie wird daraufhin, wie bereits erwähnt, zurückgebaut.

Die Wiederfreigabe des Elbradweges hat aber keine ungestörte freie Fahrt auf der beliebten Route durch Heidenau hindurch zur Folge. Denn bei der Hochwasserschutzanlage finden die Bauarbeiten erst an einem Teilabschnitt ein Ende. An dessen Fertigstellung schließen sich die Arbeiten am nächsten Bauabschnitt zwischen Villa Else und Hafenstraße an, die bis voraussichtlich Sommer 2017 ebenfalls eine Vollsperrung des Elbradweges für den Fußgänger- und Radverkehr zur Folge haben. Allerdings ist die Umleitung dieses Mal kürzer. Sie führt stromabwärts ab der Villa Else über die Pirnaer Straße. In Höhe des Sachsenecks geht es auf der Schmiedestraße und dann über die Hafenstraße zum Elbradweg weiter. Stromaufwärts müssen Radler über Hafen-, Schmiede- und Pirnaer Straße fahren.

Die Heidenauer Stadtverwaltung weist ausdrücklich daraufhin, dass für Kraftfahrer die Pirnaer Straße ab der Villa Else bis nach Pirna weiter gesperrt bleibt. Nach dem Bau der Spundwand werden bis zum Ende dieses Jahres die Hochwasserschäden aus 2013 beseitigt.

Von Silvio Kuhnert

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