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Amateurtheater treffen sich in den Landesbühnen Sachsen

„Alles spielt“ in Radebeul Amateurtheater treffen sich in den Landesbühnen Sachsen

Sieben Amateurtheatergruppen aus Radebeul, Radeburg, Coswig, Neustadt und Pirna zeigen beim Theaterfestival „Alles spielt“ am Dienstag ihre Theaterinszenierungen auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen.

Theaterwerkstatt der Landesbühnen

Quelle: PR

Radebeul. Sieben Amateurtheatergruppen aus Radebeul, Radeburg, Coswig, Neustadt und Pirna zeigen beim Theaterfestival „Alles spielt“ am Dienstag ihre Theaterinszenierungen auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen. Mit Ausnahme der Theaterwerkstatt für junge Spieler des Landestheaters sind in diesem Jahr ausnahmslos Schülertheater zu Gast, wer will bekommt also nach dem Schultheaterfestival von Anfang Juni bei einem Besuch erneut einen Eindruck davon vermittelt, womit sich Heranwachsende auf der Bühne auseinandersetzen. Eine Neuerung gibt es aber auch: Seit diesem Jahr wird das Festival durch den Freundeskreis der Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Rathen e.V. unterstützt, weshalb zum ersten Mal ein Preis an eine der Theatergruppen verliehen werden kann.

Thematisch wird eine breite Palette geboten, von einer fantastischen Geschichte, die ihren Anfang bei einem zerstrittenen Elternhaus und einem vernachlässigten Kind nimmt („Der vergessene Geburtstag), einem Dieb, der das Märchenland unsicher macht („Es war einmal“), Entdeckerlust und dem Aufbruch zu fernen Welten im All („Ich packe meinen Koffer“) sowie der Suche nach der Perfektion in der Welt und dem Wert von Fremde und Heimat („Ausbrechen“). Die Radebeuler Grundschule Friedrich Schiller ist mit einem Stück zu Gast, das wie ein Witz beginnt: Da finden Dracula und drei Troll im Stadtpark ein wertvolles Armband... Versprochen wird bei „Das verlorene Armband“ dann auch „Spiel, Spaß und Spannung“. Zwei Texte der dänischen Autorin Jane Teller sind Grundlage der Eigenproduktion „Weil es darum geht“ der Friedrich-Schiller-Oberschule Neustadt. Es geht dabei um das Thema Grenzen im direkten und übertragenen Sinn.

Einen besonderen Beitrag, der außerhalb der Konkurrenz läuft, stellt die Aufführung der Theatergruppe Smile if you like der Theatermacher Pirna unter der Regie der Dresdner Sängerin und Regisseurin Annette Jahns am Mittwoch, um 18 Uhr dar. In dem von zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Afghanistan und Jugendlichen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Rahmen eines theaterpädagogischen Projektes entwickelten, mobilen Theaterstückes setzen sich die Beteiligten damit auseinander, was die aktuelle Flüchtlingssituation für sie als Ankommende und als Alteingesessene bedeutet. Es sind die teils absurden Szenen zu sehen, die sich beim Besuch von Lokalpolitikerin in Flüchtlingslagern abspielen können, es geht um die Ängste einzelner und ganzer Bevölkerungsgruppen, auch um die Auseinandersetzung mit Pegida und der damit verbundenen gesellschaftlichen Fragen. Zu sehen war das Stück bereits beim Markt der Kulturen in Pirna und im Deutschen Hygiene-Museum. Begleitet wird die Theatergruppe von einem Dokumentarfilmteam, dessen Betrag Ende des Jahres in der ARD zu sehen sein soll.

Von Uwe Hofmann

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