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Am Großfinanzamt in Pirna sind zu wenig Parkplätze geplant

Stellplatzmangel in der Innenstadt Am Großfinanzamt in Pirna sind zu wenig Parkplätze geplant

Das künftige Großfinanzamt in Pirna nimmt immer mehr Gestalt an. Wenn der neue Behördenstandort in Pirnas Innenstadt Ende dieses Jahres öffnet, wird es auf dem Parkplatz eng. Denn wie eine Nachfrage von Stadträtin Katrin Lässig (MIT – Ihre Nachbarn im Stadtrat) ergab, ist der Bau von mehr Stellflächen erforderlich, als derzeit Stellplätze in Planung sind.

Die Fassade des ehemaligen Waisenhauses ist bereits zum Großteil von Gerüsten befreit. Nördlich schließt sich ein Neubau an das denkmalgeschützte Gebäude an.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Das neue Finanzamt in Pirna nimmt immer mehr Gestalt an. Die Fassaden kommen hinter den nach und nach fallenden Gerüsten zum Vorschein. Ende dieses Jahres sollen 280 Beschäftigte in das Gebäude-Ensemble, bei dem drei denkmalgeschützte Häuser mit Neubauten verbunden werden, einziehen. Wenn die Finanzbeamten und die Besucher der Behörde alle mit dem Pkw anreisen, dann wird es eng auf dem Parkplatz. Denn die Stellfläche reicht nicht aus.

Stadträtin Katrin Lässig (MIT – Ihre Nachbarn im Stadtrat) blickt mit Sorge auf die Freiflächen des Grundstücks an der Ecke B172/Clara-Zetkin-Straße. „Der Stellflächenausbau für die Fahrzeuge der Mitarbeiter und Besucher des neuen Finanzamtes ist bereits weit vorangeschritten. Momentan erwirkt der bloße erste Eindruck, dass es sich dabei aber um zu wenige Stellflächen handelt“, berichtet sie und vermutet, dass Autofahrer auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit auf das umliegende Stadtgebiet ausweichen müssen. Das könnte die eh schon angespannte Parkplatzsituation in der Innenstadt weiter verschärfen.

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht und Lässig liegt mit ihrer Vermutung richtig, wie ihre Anfrage an die Stadtverwaltung ergab. Für den Bau des neuen Behördenstandortes ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) verantwortlich. Im Rahmen der Stellungnahme der Gemeinde zum Bauvorhaben bekam die Stadt die Bauunterlagen zur Verfügung gestellt. „Aus diesen Unterlagen geht hervor, dass der Stellplatznachweis auf der Grundlage der Sächsischen Bauordnung geführt wurde. Demnach sind 79 Stellplätze nachzuweisen“, informiert Steffen Möhrs, Leiter der Fachgruppe Stadtentwicklung im Pirnaer Rathaus. Allerdings sind gegenwärtig nur der Bau von 54 Parkplätzen geplant. „Da die Stellplätze nicht vollständig auf dem Grundstück des Finanzamtes untergebracht werden können, müssen die verbleibenden Stellplätze anderweitig nachgewiesen werden“, berichtet Möhrs.

Mitarbeiter und Besucher des neuen Finanzamtes müssen somit künftig einen kleinen Spaziergang einlegen. Laut Möhrs wird im Staatsbetrieb darüber nachgedacht, die erforderlichen Stellplätze als Dauerstellflächen im Parkhaus an der Königsteiner Straße zu mieten. Wie aus dem Verkehrsentwicklungsplan hervorgeht, bietet das Parkhaus noch freie Kapazitäten. Die dort vorhandenen 489 Stellplätze sind tagsüber nur zu 53 Prozent belegt. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Derweil schreiten die Bauarbeiten auf der Großbaustelle weiter voran. Die ersten Fassaden sind zu sehen, so beispielsweise die des nördlichen Bauteils mit dem Waisenhaus und des südlichen Teils mit dem Liebenauschen Vorwerk. „In allen Gebäudeteilen erfolgt derzeit der Innenausbau durch Putzer, Estrichleger, Trockenbauer, Schlosser, Fliesenleger und Maler“, teilt das SIB mit. Handwerker verlegen Kabel und Leitungen für die Haustechnik. Parallel werden die Aufzüge montiert. Im Frühjahr wird mit der Gestaltung der Außenanlagen begonnen.

Ende des Jahres zieht das aus den beiden Finanzämtern Pirna und Freital zusammengelegte Großfinanzamt in den Gebäudekomplex ein. Die Gesamtbaukosten betragen rund 23,1 Millionen Euro.

Von Silvio Kuhnert

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