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Altenberg will die Bob-WM 2019: Erfolgreicher Weltcup ermutigt Organisatoren im Osterzgebirge zur Bewerbung

Altenberg will die Bob-WM 2019: Erfolgreicher Weltcup ermutigt Organisatoren im Osterzgebirge zur Bewerbung

Insgesamt 6000 Besucher erlebten am Wochenende trotz widriger Witterungsbedingungen den Bob-und Skeleton-Weltcup in Altenberg. "Dieser Zuspruch ist enorm und ermutigt uns zusätzlich, wieder eine Weltmeisterschaft in den Kohlgrund zu holen", sagt Matthias Benesch, früher selbst Bob-Pilot und jetzt Geschäftsführer der Wintersport Altenberg GmbH.

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Der Schweizer Viererbob mit Pilot Rico Peter rast beim Weltcup durch den Kreisel des Altenberger Eiskanals.

Quelle: Thomas Eisenhuth, dpa

Die letzte Bob- und Skeleton-WM im Erzgebirge liegt schon einige Zeit zurück - im Jahr 2008 wurde auf der anspruchsvollen Eisschlange um WM-Titel gefahren. Jetzt wollen sich die Sachsen um die Ausrichtung der WM 2019 bemühen.

"Im Rhythmus der deutschen Bahnen sind wir dann wieder mit einem Groß-Ereignis dran", so Benesch. 2011 fand die WM am Königssee statt, in diesem Jahr trifft sich die Weltelite Ende Februar in Winterberg. Dabei hatten sich die Altenberger schon um die WM 2017 beworben, unterlagen aber im zweiten Wahlgang Sotschi. "Wir waren 2013 zum Kongress des internationalen Verbandes FIBT ins polnische Gdynia ohne allzu große Hoffnungen gefahren, weil sich auch Whistler und Lake Placid bewarben. Doch die waren schnell aus dem Rennen, am Ende war es gegen die Olympiabahn von Sotschi ein ganz knappes Ding", hadert Benesch ein wenig.

Jetzt wollen es die Erzgebirgler erneut versuchen, wenn es grünes Licht vom deutschen Verband und allen anderen Entscheidungsträgern gibt. "Im kommenden Jahr findet die WM in Innsbruck statt, 2018 in Pjöngjang. Wenn wir uns bewerben wollen, muss bis Ende Mai alles klar sein, denn Anfang Juni wird beim FIBT-Kongress in Belgien wird die WM vergeben", weiß der WIA-Geschäftsführer, der die tolle Zuschauerkulisse im Kohlgrund als wichtiges Faustpfand sieht: "Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Das haben andere kaum zu bieten."

Die Kosten einer WM liegen bei rund einer Million Euro. "Ziel muss natürlich sein, am Ende eine schwarze Null zu schreiben. 2008 haben wir das knapp verfehlt", so Benesch, der auch Unterstützung von Landrätin Kati Hille erhält: "Altenberg ist ein wichtiger Standort für Spitzensport. Wir werden die Sportstätten vor Ort weiter ausbauen, unter anderem wird am Gymnasium in Altenberg bis 2017 eine neue Anschubstrecke errichtet." Matthias Benesch unterstreicht: "Die Investitionen in die Altenberger Sportstätten sind entscheidend für eine nachhaltige Standortentwicklung und die Nachwuchsförderung in den nächsten 20 Jahren." So sollen weitere Verbesserungen an der Bahn folgen. "Die Entscheidung, ob sich Deutschland mit der Bahn in Altenberg bewirbt, dürfte im März fallen", so Benesch, der sich jetzt erst einmal auf das nächste Highlight in diesem Winter vorbereitet - die Junioren-WM im Bob und Skeleton vom 9. bis 15. Februar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.01.2015

Astrid Hofmann

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