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Alte Feuerwache in Pirna wird Vereinshaus

Altstadtsanierung Alte Feuerwache in Pirna wird Vereinshaus

Das Uniwerk hat schon seit ein paar Jahren sein Domizil in der Alten Feuerwache in Pirna gefunden. Nach der Teilsanierung der Außenfassade und des Daches möchte die Stadt bis Ende 2017 die Innenräume für Konzerte, Ausstellungen.Lesungen und Theater umbauen.

In der Alten Feuerwache an der Burgstraße ist nach der Teilsanierung der Außenhülle nun der Umbau der Innenräume geplant

Quelle: Silvio Kuhnert/Archiv

Pirna. Das Dach und die Fassade der Alten Feuerwache in Pirna hat die Stadt bereits sanieren lassen. Nun steht der Umbau der Innenräume an. „Das Gebäude wird für die Nutzung als Vereinshaus modernisiert und instand gesetzt“, so hat es der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Das denkmalgeschützte Gebäude bietet bereits seit Jahren dem Verein Uniwerk ein Zuhause. Der Kulturverein veranstaltet dort Konzerte, insbesondere Jazz, Ausstellungen und ist ein Anlaufpunkt beim Stadtfest oder der Hofnacht. „Der Verein Uniwerk wird weiterhin seine Vereinstätigkeit im Gebäude der Alten Feuerwache durchführen. Dazu bedarf es allerdings des vollständigen Innenausbaus“, informiert die Stadtverwaltung.

Der Umbau soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Zuerst steht das Obergeschoss auf dem Programm. Dort sollen Ausstellungsräume sowie Räume für kleinere Veranstaltungen wie Jazzkonzerte, Lesungen und Theater entstehen. Dafür werden unter anderem Wände, Decken, Türen und Bodenbeläge brand- und schallschutztechnisch ertüchtigt. Der zweite Bauabschnitt sieht den Ausbau der ehemaligen Fahrzeughalle zu einem großen Veranstaltungsraum vor. Durch den Einbau mobiler Trennwände kann die Raumgröße je nach Veranstaltung flexibel gestaltet werden. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf 254 700 Euro. Zur Finanzierung zieht die Stadt die Ausgleichsbeträge heran, die von den Grundstücksbesitzern im Fördergebiet „Städtebauliche Erneuerung“ in der Altstadt zu zahlen sind. Mit den bereits auf das Konto der Stadt überwiesenen Geldern soll der erste Bauabschnitt vollständig umgesetzt werden. „Hierfür liegt bereits eine Baugenehmigung vor“, teilt die Verwaltung mit. Aus dem zweiten Bauabschnitt sollen die für das Gebäude wichtigsten Arbeiten in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Mittel umgesetzt werden.

Der Baufortschritt im Erdgeschoss richtet sich nach den weiteren Zahlungseingängen. Die bis Ende 2017 gezahlten Ausgleichsbeträge kann die Stadt für Bauarbeiten verwenden, die Beträge, die nach 2018 beglichen werden, muss sie an den Fördermittelgeber abgeben. „Ziel ist die größtmögliche Umsetzung an Maßnahmen und Verhinderung einer möglichen Rückgabe von Fördermitteln“, heißt es aus dem Rathaus.

Ob das Uniwerk der alleinige Nutzer der „Alten Feuerwache“ bleibt, lässt die Stadt offen. Es gab bereits Gespräche mit dem Verein der Theatermacher Pirna, die ebenfalls ein Domizil in dem Gebäude bekommen sollten. Allerdings konnten die Konzepte beider Vereine sowie die Veranstaltungs- und Probezeiten bislang nicht in Einklang gebracht werden, weshalb beide Vereine derzeit von einer Doppelnutzung des Hauses absehen.

Von Silvio Kuhnert

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