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Alle unter einem Dach: Familienamt Meißen in neuen Räumen

Alle unter einem Dach: Familienamt Meißen in neuen Räumen

Meißen. "Das ist für uns eine ganz tolle Verbesserung", sagt Petra Micksch. Im April ist die Leiterin des Meißner Familienamts mit ihren Mitarbeitern in die dritte Etage des Schlossbergs 9 gezogen.

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300 000 Euro hat die Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem Vorjahr an dem neuen Sitz des Meißner Familienamts gekostet.

Quelle: Uwe Hofmann

Dort gibt es anders als am alten Sitz breite Gänge und einen Fahrstuhl, was insbesondere ältere Besucher und junge Familien mit Kindern zu schätzen wissen. Ebenso die Klientel des Behindertenbeauftragten, der neben der Wohngeldstelle und den Sachbearbeitern für Kitas, Schulen, Horte und Sportstätten ein Büro im Familienamt hat.

Das trumpft am neuen Sitz zudem mit "Synergieeffekten" auf, wie Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) sagt. In erster und zweiter Etage hat die städtische Wohnungsgesellschaft Stadterneuerungs- und Entwicklungsgesellschaft (SEEG) ihren Sitz. Die Nähe zur Wohngeldstelle ist für manchen ihrer Kunden ein Vorteil, auch kommen immer mal wieder Wohnungssuchende in das Familienamt, die dann auf den Nachbarn verwiesen werden können. Man wolle jetzt in der nächsten Zeit beobachten, wie das Zusammenspiel funktioniert, meint Raschke. Denn in Stein gehauen ist das noch längst nicht. Schließlich besteht die Planung, dass die SEEG das Gebäude irgendwann einmal von der Stadt übernimmt. Ob das Familienamt dann unter dem Dach verbleibt, sei noch nicht entschieden, sagt Raschke.

Der Grund für den geplanten Tausch liegt im Erdgeschoss. Dort sind das Bauarchiv und Verwaltungsarchiv der Stadt untergebracht - in hochwassergefährdeten Räumen. Zuletzt im Juni 2013 stand dort die Elbe mehr als einen halben Meter hoch, weshalb das Untergeschoss für rund 300 000 Euro saniert werden musste. Mittelfristig sollen die Akten deshalb in ein neues Zentralarchiv gehen, das in der Roten Schule entstehen soll. Das soll möglichst noch vor dem nächsten Hochwasser passieren, meint Raschke. Sonst müssten die Mitarbeiter wie im Vorjahr alle Akten in den dritten Stock schleppen. Hat die Stadt keine Verwendung mehr für die Räume im Erdgeschoss, will sie das gesamte Gebäude an die SEEG übergeben. In deren Aufgabenbereich falle es schließlich, sich eine Nachnutzung etwa durch Vermietung zu überlegen, begründet OB Raschke.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.08.2014

Uwe Hofmann

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