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Aldi nimmt Meißner Wein aus Sortiment

Vorsorglicher Verbraucherschutz Aldi nimmt Meißner Wein aus Sortiment

Aldi-Nord wird den 2014er Rivaner (Müller-Thurgau) der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen nicht weiter verkaufen. Im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes und um einer möglichen Verunsicherung bei den Kunden vorzubeugen, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen.

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Die Genossenschaft Meißen hat wegen Dimethoat-Funden bisher fünf ihrer Weine des Jahrgangs 2014 aus dem Verkauf genommen.

Quelle: Lars Müller

Meißen. Aldi-Nord wird den 2014er Rivaner (Müller-Thurgau) der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen nicht weiter verkaufen. Im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes und um einer möglichen Verunsicherung bei den Kunden vorzubeugen, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, erklärte ein Sprecher des Handelskonzerns. Der sächsische Wein sei nur im Gebiet der Regionalgesellschaften Greiz und Wilsdruff angeboten worden. Es war der erste Genossenschaftswein aus Meißen, den Aldi ins Sortiment genommen hatte. Der Wein sei nicht von der Genossenschaft zurückgerufen worden und weise auch keine Rückstände des Insektizids Dimethoat auf, hieß es. Aus eigenem Qualitätsverständnis heraus beobachte Aldi sämtliche Diskussionen, Bewertungen und Prüfberichte über die Qualität der Produkte sehr genau. Zur Menge des sächsischen Rivaners bei Aldi hatten Winzergenossenschaft und der Discounter keine Angaben gemacht. Anfang der Woche war der Wein noch in den Aldi-Filialen zu haben.

Die Genossenschaft Meißen hat wegen Dimethoat-Funden bisher fünf ihrer Weine des Jahrgangs 2014 aus dem Verkauf genommen. Die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes Meißen muss auf Anordnung der Landesdirektion Sachsen seit vergangener Woche alle von Fachlabors geprüften Weine der Genossenschaft freigeben. Eine Kreissprecherin sagte, „zu den Weinen von 2014, die derzeit im Verkauf sind, liegt ein Untersuchungsergebnis vor, das keine Überschreitung des Rückstandshöchstgehaltes erwarten lässt“. Der liegt bei 0, da der Wirkstoff im Weinbau verboten ist. Zu den sieben Weinen dieses Jahrgangs, die derzeit in der Genossenschaft noch gesperrt sind, werde demnächst die Zustimmung zur Freigabe erfolgen, kündigte die Sprecherin an. Die 15er Weine sind noch nicht im Verkauf.

Lars Müller

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