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Abschied von Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg- letztmalig Ausstellung zum Kultfilm

Abschied von Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg- letztmalig Ausstellung zum Kultfilm

Die Produzenten sind schon lange Geschichte, ihr Film scheint unsterblich: Vor 40 Jahren hatte der Märchenfilm „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ aus der damaligen CSSR und DDR Premiere.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Drehort war auch die Gemeinde Moritzburg vor den Toren Dresdens.

Schloss Moritzburg richtete gemeinsam mit Partnern aus Tschechien vor fünf Jahren eine Ausstellung zu dem Kultfilm ein, der alljährlich zur Weihnachtszeit über TV-Bildschirme flimmert. Von diesem Samstag an ist die Sonderausstellung letztmalig auf Schloss Moritzburg zu sehen. Kleinere Expositionen können an weiteren Drehorten - Burg Svihov bei Pilsen und Schloss Ctenice in der Nähe von Prag - besichtigt werden.Für Moritzburg hat sich die Schau als Kassenfüller erwiesen. Mehr als 450 000 Besucher aus vielen Ländern Europas sahen die bisherigen drei Ausgaben und ermöglichten mit ihrem Eintrittsgeld den Ankauf von Exponaten für die Dauerausstellung zum Barock, sagte Schlossleiterin Ingrid Möbius am Freitag.

Mit einer hohen fünfstelligen Summe habe man unter anderem die Sammlung historischer Porzellane und Gläser komplettieren können. „Wir tummeln uns schon auf dem Kunstmarkt und werden aller Voraussicht nach wieder zuschlagen können“, betonte Christian Striefler, Chef der Schlösserverwaltung Sachsen.Bei der Neuauflage der Schau wolle man den „Mythos Aschenbrödel“ erkunden und der Frage nachgehen, warum das Werk noch immer so populär ist.

Für Kuratorin Margitta Hensel hängt dies vor allem mit den vielen Sehnsüchten zusammen, die der Film transportiert - Sehnsucht nach dem Unerreichbaren, nach Freiheit, Gerechtigkeit, Glück oder Wohlstand. Die Ausstellung zeigt auf einer Fläche von über 2000 Quadratmetern originale Kostüme, Nachbauten von Kulissen, die Drehbücher und andere Dokumente sowie Requisiten, darunter die Perücke der Stiefmutter. Zu manchen Exponaten werden Filmszenen eingespielt. Gäste können nachgeschneiderte Kostüme anprobieren. Die Schau ist bis zum 2. März 2014 geöffnet.

dpa

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