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Abenteuerpark Moritzburg ist in Sachen Sicherheit Vorreiter in der Region

Waldhochseilgarten Abenteuerpark Moritzburg ist in Sachen Sicherheit Vorreiter in der Region

„Was die Sicherungstechnik angeht, sind wir die Vorreiter in der Region“, sagt Michael Grohmann, Geschäftsführer des Abenteuerparks Moritzburg. Rund 25 000 Euro hat er in den im Wildgehgege gelegene Hochseilgarten investiert, um die höchste Sicherheitsstufe zu erreichen, die nach einer Änderung der Richtlinien im vergangnen Herbst möglich ist.

Abenteuerpark-Chef Michael Grohmann demonstriert die neue Sicherungstechnik.

Quelle: Uwe Hofmann

Moritzburg. „Was die Sicherungstechnik angeht, sind wir die Vorreiter in der Region“, sagt Michael Grohmann, Geschäftsführer des Abenteuerparks Moritzburg. Rund 25 000 Euro hat er in den im Wildgehgege gelegene Hochseilgarten investiert, um die höchste Sicherheitsstufe zu erreichen, die nach einer Änderung der Richtlinien im vergangenen Herbst möglich ist. Da im Abenteuerpark vor allem viele Kinder, auch ganze Schulklassen, in teils schwindelerregender Höhe über die acht verschiedenen Parcours balancieren, habe man sich ganz bewusst für die zusätzliche Sicherheit entschieden.

Die besteht im Wesentlichen aus einem neuen Umlaufsystem, bei dem man sich noch auf dem Boden in ein Sicherungsseil einhakt und erst dann wieder aushakt, wenn man wieder festen Grund unter den Füßen hat. Bisher war es üblich, beim Betreten jeder Plattform unter den Baumwipfeln erst einen, dann den nächsten Haken ans nächste Sicherungsseil zu hängen. Das ist weit und breit noch die übliche Sicherungstechnik, die nur einen kleinen Mangel hat: Wer sich mit beiden Karabinern gleichzeitig von den Seilen löst, turnt ohne jegliche Sicherung in luftiger Höhe herum. Dieses – wenn auch geringe – Risiko habe man nicht eingehen wollen.

Ganz ohne einen Griff zum Sicherungsseil werden Kletterer aber auch künftig nicht von Station zu Station gelangen. „Wir wollen, dass die Besucher aktiv werden“, sagt Grohmann. Sie müssen an jeder Station den speziellen Karabiner am Ende ihres persönlichen Sicherungsseils über ein Blech führen. Der Gedanke an die Eigensicherung bleibt so in den Köpfen der Hochseilkletterer lebendig.

Für den Einbau der Sicherungstechnik musste größerer Aufwand getrieben werden. So wurde das bisherige Sicherungsseil mit zehn Millimieter Dicke durch ein zwölf Millimeter dickes Stahlseil ausgetauscht. Insgesamt 1,5 Kilometer Seil habe man gebraucht, sagt Grohmann. Bei der Gelegenheit hat er sich auch zum Umbau der Seilbahn entschlossen, die den achten Parcours im Hochseilgarten ausmacht. Da die Standfestigkeit eines Baums auf lange Sicht nicht garantiert werden konnte, hat man die Strecke etwas verlagert und um neue Elemente, etwa eine Chinabrücke, erweitert. Bis auf diese Änderung sind inzwischen alle anderen Neuerungen vom Technischen Überwachungsverein abgenommen, so dass einer erfolgreichen Saisoneröffnung am 25. März nichts im Wege steht. Der im Sommer 2007 eröffnet Abenteuerpark bietet Klettergelegenheiten für Kinder ab fünf Jahren, ab zwölf Jahren lassen sich alle Anlagen bewältigen, wofür Besucher nach einer Einweisung in der Regel zweieinhalb Stunden benötigen. Der Eintritt ist unverändert zum Vorjahr und ermöglicht auch den anschließenden Bummel durchs Wildgehege. Erwachsene zahlen 19 Euro, Kinder bis zwölf Jahren 16 Euro, bis acht Jahre 14 Euro und ab fünf Jahre 11 Euro. Für Familien gibt es Ermäßigungen von zwei Euro pro Person.

Von Uwe Hofmann

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