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Ab Montag droht Stau auf der S 172 in Pirna

Kanalarbeiten an der Kreuzung bei Möbel Graf Ab Montag droht Stau auf der S 172 in Pirna

Pendler zwischen Pirna und Dresden sollten ab Montag gleich die Autobahn nehmen. Denn auf der S 172 droht im Gewerbegebiet vom 25. April an Stau. Bis Ende Mai wird auf der Möbel-Graf-Kreuzung ein Kanalschacht gebaut. Das hat erhebliche Einschränkungen im Straßenverkehr zur Folge.

Sperrschilder und Sperrgitter stehen schon einsatzbereit am Straßenrand an der Kreuzung bei Möbel Graf. Am Montag werden sie nur noch auf die Fahrbahn geschoben.
 

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna.  Wer ab Montagmorgen, 25. April, zwischen Pirna und Dresden nicht im Stau stehen möchte, sollte die frühere Bundesstraße und heutige Staatsstraße S 172 meiden. Die Möbel-Graf-Kreuzung im Gewerbegebiet wird zum Nadelöhr. Weil die Stadt Pirna einen neuen Abflusskanal für den Hospitalbuschbach verlegen lässt, kommt es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im Kreuzungsbereich Dresdner, Heidenauer und Fabrikstraße. Pendler zwischen Pirna und Dresden sollten auf die Autobahn ausweichen. Denn auch die Alternativ- und Parallelroute entlang der Elbe ist komplett dicht. Die Nachbarstadt Heidenau lässt die Hochwasserschäden aus 2013 auf der Pirnaer Straße beseitigen.

Mit der letzten großen Überschwemmung stehen auch die Bauarbeiten in der Canaletto-Stadt im Zusammenhang. Da sich der Hospitalbuschbach nach Starkregen in den Jahren 2002, 2006, 2010 und 2013 in eine Geröll- und Schlammlawine verwandelt hatte, die sich vom Hang bis hinunter zur S 172 ergoss, soll das Gewässer nun einen neuen Verlauf bekommen. Ab dem oberen Ende der Großsedlitzer Straße wird der Bach durch ein unterirdisches Rohr in die Elbe abgeleitet. Neben dicken Rohrleitungen ist dafür ein größeres Schachtbauwerk notwendig. Und dieses wird sich unter der Kreuzung bei Möbel Graf befinden und ab Montag gebaut. Zwischen dem 25. April bis maximal Ende Mai kommt es in diesem Bereich zu erheblichen Einschränkungen mit teilweiser Sperrung der Fahrbahn, Umleitungen und Baustellenampel.

Durch die Bauarbeiten ändert sich der Verkehr wie folgt: Um die Kreuzung einen Monat lang nicht komplett sperren zu müssen, startet die Baustelle auf der Nordseite zur Fabrikstraße hin und wandert nach Abschluss der ersten Bauphase auf die Südseite zur Einmündung Heidenauer Straße. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird während des ersten Bauabschnitts der Verkehr in Richtung Heidenau und Dresden über die Glashüttenstraße und Fabrikstraße auf die S 172 umgeleitet. Die Zufahrt auf die Heidenauer Straße erfolgt dann über die Glashüttenstraße, Fabrikstraße und einer Behelfskreuzung auf der S 172 kurz vor dem Ortsausgang Pirna. Dazu wird die Sackgassenregelung der Heidenauer Straße temporär aufgehoben und eine Baustraße zur S 172 angelegt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr.

Kraftfahrer in Richtung Pirna können durchgängig auf der Staatsstraße bleiben und die Baustelle passieren. Allerdings steht ihnen nur eine Spur zur Verfügung. Die Zufahrt auf die Fabrikstraße aus Richtung Heidenau erfolgt über eine längere Umleitung, die über die Sachsenbrücke, Pratzschwitzer Straße, Altstadtbrücke, S 172 und Glashüttenstraße führt.

Während des zweiten Bauabschnitts an der Südseite der Kreuzung kann der Verkehr aus bzw. in beiden Richtungen auf der Staatsstraße fließen. Allerdings steht jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Fahrt aus und in die Heidenauer Straße aus allen Richtungen erfolgt dann über die Behelfskreuzung kurz vor dem Ortsausgangsschild. Kraftfahrer, die in dieser Zeit auf die Fabrikstraße möchten, müssen die Umleitung über die Sachsenbrücke nehmen, wie die Stadtverwaltung informierte.

Um die Kunstseidensiedlung künftig besser vor einer Überflutung zu schützen, bekommt der Hospitalbuschbach nicht nur einen neuen unterirdischen Verlauf. Auf Pirnaer Flur ist oberhalb der Großsedlitzer Straße noch der Bau eines Regenrückhaltebeckens geplant. Zudem wird die Vorflut in die Elbe wiederhergestellt. Für die Bauarbeiten in diesem Jahr gibt die Stadt rund 1,6 Millionen Euro aus. Das Vorhaben wird über den Fluthilfetopf von Bund und Land gefördert.

 

Von Silvio Kuhnert

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