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Ab März 2013 wird an Naundorfer Schule gebaut

Ab März 2013 wird an Naundorfer Schule gebaut

Die baufällige Grundschule in Radebeul-Naundorf wird ab März kommenden Jahres saniert und erweitert. Dafür stellen Freistaat und Stadt Radebeul jeweils rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

Unter anderem werden die Baumaßnahmen über Einnahmen aus dem Verkauf der öffentlichen Straßenbeleuchtung in Radebeul an die Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH finanziert. Innerhalb von rund zwei Jahren sollen die Arbeiten beendet sein.

Das denkmalgeschützte Gebäude soll weiter Platz für zwei Züge bieten. Es wird energetisch modernisiert. Der Anbau erhält drei Geschosse. Die Arbeiten werden in getrennten Bauabschnitten in Altbau- und Neubauteil ausgeführt. Die Schüler lernen dann in dem Gebäudeteil, in dem nicht gebaut wird. Die Nutzfläche des Altbaus beträgt nach der Sanierung rund 600 Quadratmeter. Im neuen Anbau sollen 795 Quadratmeter bereitstehen.

Der neue Erweiterungsbau bietet "durch die Kombination von Mehrzweck- und Speisesaal sowie mit dem Foyer im Erdgeschoss" künftig einen "vielfältig nutzbaren Saal", sagt Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos). "Das bisherige Gebäude soll vor allem als Hort genutzt werden und Fachräume beherbergen." Die von dem zunächst beauftragten Radebeuler Büro Baarß+Löschner auf den Weg gebrachten Planungen würden nun von dem Pirnaer Planungsbüro Vetter-von Berg fortgeführt. Zu dem kritisierten Wechsel war es gekommen, weil bei den geplanten Kosten ein Grenzwert von 200 000 Euro überschritten wurde. Die Stadt war mit der Arbeit der Radebeuler Planer zwar zufrieden. Bei der europaweiten Ausschreibung setzten sich aber die Pirnaer durch.

Die Planungen für den Um- und Ausbau in der Schule dauern seit 2007 an. War zunächst nur ein kleiner Anbau geplant, hat sich nun nicht nur das Bauvolumen erhöht. Auch die Kosten verdoppelten sich infolge von Behörden-Vorgaben. Dabei musste auch der vom Stadtrat favorisierte Anbau mit historischer Fassade, ähnlich der des zirka 100 Jahre alten Bestandsbau, aufgeben werden.

Doch ohne die Ende 2011 bewilligten Fördermittel müssten die Naundorfer Kinder weiterhin in dem maroden Denkmalgebäude lernen. "Wir haben intensiv um das Geld gerungen", betonte Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU). "Das Geld ist gut angelegt, denn diese Grundschule ist auch kultureller Mittelpunkt." Was in Naundorf beginnen kann, ist am Standort Oberlößnitz Zukunftsmusik. Hier drängen Eltern und Stadträte weiter auf den Neubau der Grundschule Oberlößnitz (DNN berichteten). Die Fraktionen von Bürgerforum/Grüne, SPD und Linke bringen deshalb beim Stadtrat am 28. November einen Antrag ein, in dem sie die Stadt auffordern, ein Finanzierungskonzept für einen mehrere Millionen Euro teuren Schulneubau vorzulegen. "Man darf aber keine Angst vor großen Summen haben", erklärte Stadträtin Eva Oehmichen (Grüne) nach einem Diskussionsabend vorige Woche zu dem Thema. "Für die Stadt allein ist das zwar nicht zu schaffen, aber die Fördertöpfe für den Schulbau in Sachsen sind noch nicht ausgeschöpft."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.11.2012

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